Montag, 16. Mai 2016

24 kalte Stunden am Seilersee 2016

Seilersee ist ja immer nett. Im letzten Jahr mit Daniela Mohr und Dauerunterhaltung. Dieses Jahr dann allein unter den ganzen Verrückten Ultraläufern auf der Strecke.

Wie immer ein nettes Hallo und Stelldichein der Ultraspezialisten beim Ultralauf rund um den Seilersee. Aber es war einfach kalt...für die Jahrezeit...viel zu kalt.

Und es sollte anstrengend werden.
Das Rundenprotokoll, dass ich jetzt zum ersten Mal sehen belegt es.

vor dem Start
Die ersten 6 Stunden gingen recht zügig und locker flockig um die 6 kmh.
zwischen 22 und 24 Uhr also so nach ca 10 ging das Tempo dann deutlich auf 5km/h und noch darunter zurück (incl der kleinen Pausen) Ich hatte alles an was ich so mithatte. Lange Hose plus Jogginhose und Kniestrümpfe. Mütze drei! Buffs.... Aber es war einfach schwer. Gefühlt waren es einfach nur so um die Null Grad und Pausen machen im Kalten nicht wirklich Spaß.

kurz nach dem Start
die kleine Sarah Hildebrand ist auch kein kleines Kind mehr. Hier mit Papa
Ich hatte mir mein Trainerbänkchen zum provisorischen Lager vorbereitet und als dann nichts mehr lief bzw es einfach nur immer langsamer wurde so nach 1 Uhr am Morgen entschloss ich mich zu einem kleinen Nickerchen in meiner Alufolie mit allen Klamotten auf dem schmalen Bänkchen.

(k)Ein Bett am Sportplatz....
Danach ging es dann etwas besser. Vor allem nach dem Frühstück mit Eiern und Brötchen ging es erst mal wieder aufwärts wie das Rundenprotokoll belegte. 5,8 bis 6km/h waren plötzlich wieder möglich.

Motivation gab mir die Anzeigetafel die mir sagte, dass der Erste und zweiter Walker zwar unerreichbar weit vor mir waren aber der dritte Platz und somit die Aussicht auf einen netten Pokal durchaus noch möglich war. Auch wenn es heute dann keine Leistung wie bei guten 24h Wanderungen von mir (125-129km) werden sollte so waren mindestens 110 km dann doch noch drin. Am Ende sollten es 113 km werden.



Die letzten Runden verbrachte ich einträchtig mit dem zweitplazierten Manne Port  der am Ende 141 km ewandern konnte und mit Frank Arnold der auf fast 110 km (mit Hanteln in den Händen!) ging.


Hantelwanderer Frank nach 100km
Die großartigste Wanderleistung zeigte Markus Koerd der auf 150km kam. Eine irre Leistung die nur zu schaffen ist wenn man fast keine Pausen macht. Er ging einen Gesamtschnitt von 6,3 km incl aller Pausen.
Aus, Schluss, vorbei!

ungemütliche Siegerehrung
Zur Siegerehrung gab es dann sogar noch Hagelschauern und es wurde Zeit möglichst schnell wieder ins Warme zu kommen und auszuschlafen. Auf jeden Fall war der Pokal in diesem  Jahr hart verdient. Die Organisation war wie immer hervorragend. Man braucht halt nur laufen. Um alles andere kümmert sich die hervorragende Organsation. Besonders das wahnsinnig umfangreiche Büffet lässt wirklich keinerlei Wünsche offen. Weiter so und vielen Dank!

Dieses Jahr ein kurzer Bericht von mir. Mehr Berichte und Bilder gibt es hier aus diesem Jahr.
Mein Bericht (und vor allem der von Daniela) aus dem letzten Jahr ist ausführlicher.

Und das Motto bleibt aktuell wie ehedem; Hauptsache man ist an der frischen Luft und bewegt sich....



Keine Kommentare: