Sonntag, 20. Juli 2014

4daages 2014 oder: junge Frau zum mitwandern gesucht...

Veranstaltung 4 Tage Marsch in Nimwegen
9 komplette Teilnahme

Nachdem ich im letzten Jahr, zeitweise mit Sumowalker Georg,  eine junge Dame Namens Iris mit über die 4 Tage gebracht hatte (siehe Bericht vom Vorjahr) war in diesen Jahr wieder alles offen. Georg würde wohl nicht alle Tage mit laufen aufgrund etwas minimalistischer Vorbereitung. und Iris reiche der eine und erste Orden.

Zum zweiten Mal also ein Start in der Seniorenliga Ü 50 wo die alten Männer mit den jungen (und alten) Frauen wandern. Eigentlich also eine schöne Sache!

Im unserem  Quartier waren überraschenderweise schon zwei neue junge Damen angereist die potenziell auch hätten Mitwanderinnen werden können. Annett , die mit ihrem Freund Wandern wollte, der aber dann keinen Startplatz bekommen hatte. Sie hatte sich allerdings nun so gar nicht auf den Marsch vorbereitet und hatte am ersten Tag den frühen Start. Ich hatte eigentlich auch früh (5:15 Startezeit) hatte aber getauscht auf 6:15. Daher wanderte sie am ersten Tag dann gemeinsam mit Wolfgang aus unserem Quartier. Wir trafen uns nur kurz auf der Strecke.

mit Annett
 Das lächeln kam da schon etwas gequält, aber die Füße taten schon arg weh.

Anders als bei der zweite jungen Dame Sylvia die mit Papa und Mama angereist war. Überraschenderweise hatte sie einen Startplatz bekommen und dann auch sofort eine Training begonnen um gut vorbereitet zu sein.

Sylvia am ersten Tag

Am ersten Tag wanderte Sylvia dann auch erst mal mit der Mama, die sich um das Wohlergehen unterwegs kümmerte.

Ich startete und endete mit meinem alten Freund Georg der sich nach der Hälfte der Tour etwas quälen musste. Mangel Alternativen wurde der erste Tag aber wie eigentlich immer durchgezogen.

Georg fasst Wasser nach

Startselfi
Sylvia am Start dann noch etwas müde....

Ansonsten gutes Wanderwetter, kein Regen und nicht zu heiß. Es gab sogar kühle Socken und Antiblasenwasser
kühle Socken

Antiblasenwasser
Junge Frauen zum mitwandern gab es zwar viele, aber mehr so zum angucken. Schöne Rücken gab es wie immer viele...





Wir kamen gut durch den Tag und am Abend gab es im Quartier wieder das übliche Blasenverarzten und gemütliches Beisammensein, das aber nie sehr lange geht, denn am Morgen will früh aufgestanden sein...




Tag zwei ist der "Tag in rosa" oder auch "Tolerance day" Man findet schwul und lesbisch OK und zeigt das durch rosa Kleidung. Auf jeden Fall ein weitererGrund zum feiern für Wanderer und Zuschauer.




Annett wollte am zweiten Tag dann nicht mehr mitwandern (trotz Angebot sie "da durchzuziehen" und bei Sylvia ging es hin und her. Die Startzeit passte und das Angebot mit mir zu wandern stand. Aber der Deal war: Mein ganzes Gerede must du ertragen und ich gehe dafür "etwas" langsamer...
Auch Betörungsversuche von Georg, der gern mit Sylvia gewandert wäre schlugen fehl, so dass am Ende Georg auch im klimatisieren Hotel blieb und Sylvia mit Frau Mama wanderte wie am ersten Tag.

Unterwegs traf ich eine junge Dame namens Ilona aus Nijmegen die genau meinen (ca 6km/h) Schritt drauf hatte so dass wir lange Zeit gemeinsam im Feld überholten. Wir unterhielten und kurz und sollten und dann bis zum Ziel immer mal wieder sehen. Bei jedem Mal wurden die Unterhaltungen etwas länger, aber es blieb immer bei einem zeitweisen mitwandern.


zackiges Wandern mit Ilona

Ebenfalls unterweg angetroffen haben ich meine alten Bekannten aus Flensburg dich immer bei den 4 daagsen dabei sind und nach früheren sehr schnellen Wanderungen jetzt auch in der Rollatorliga gemütlicher wandern.



Tag drei ist für mich eigentlich immer der schönste Tag. Ich konnte früh starten und da Georg ebenfalls länger schlafen wollte und erst unterwegs in den Bergen dazu stoßen wollte nutzte ich auch die frühe Startzeit. Wie immer war es in den Bergen richtig Klasse und die Stimmung war prima. Langsam wurden die Tage allerdings etwas wärmer und bei einem Sprintversuch am Berg stellte Georg fest das man es auch nicht übertreiben sollte so ganz ohne Training so dass wir dann mal einen Gang raus nahmen.



Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Drink und eine Pommes zur Belohnung. Eine gute Idee!


Tag vier sollte heiß werden und im Laufe des Abends verdichteten sich die Meldungen das ein Flugzeug mit fast 200 Niederländern in der Ukraine abgestürzt war. Dies hatte dann zwei Folgen: Aufgrund des Wetters wurde der Start um 15 Minuten vorverlegt und das Militär brauchte keine 10kg zu tragen und wegen der Flugzeugtragödie sollte offizielle keine Feiermusik beim Einmarsch gespielt werden.

Zum Mitwandern hatte sich Wanderfreundin  Claudia angekündigt, die zur Zeit in den Niederlanden ihren Doktor schreibt. Wir verabredeten uns an der Pontonbrücke auf halber Strecke und so kam ich doch noch zu einer "jungen Frau zum mitwandern"

Vorher kam ich noch durch ein Linden wo es wieder interessante Kunstwerke zu bewundern gab. Dieses Mal ging die Kunst um Songtexte


Meine Mitwanderin hatte sich aber gleich "zweigleisig" verabredet. Ihr alter Mitbewohner  Robert war auch von ihr "gedatet" worden, ohne das Claudia klar war, dass Robert und ich uns kennen und sogar im gleichen Quartier wohnen... Also fand dann die "Übergabe" der Mitwanderin beim Quartier statt, wo Claudia dann gemeinsam mit Anett auf die Jungen Männer Robert und Bernd warteten die ja altersmäßig auch nicht im "Onkel" oder "Papalter" wie Georg und ich waren.

Bernd und Robert
Ich ging die letzten 5 km dann gemeinsam mit Georg und Eddi ins Ziel wie in früheren Jahren auch. Die Stimmung war etwas gedämpfter als sonst aber etwas gefeiert wurden dennoch.





Im Ziel gab es dann das übliche Finisherfoto und eine 9 an den Orden.


Sylvia musste sich am letzten Tag noch etwas quälen, war dann aber doch sehr glücklich über ihren ersten Viertagemarsch. Für den Marsch hatte sich die ganze Familie extra T-shirts drucken lassen.



Die Rückfahrt am nächsten Tag war dann doch auch noch etwas anstrengend, denn wenn es heiß ist kann man sich auf die Klimaanlagen der Deutschen Bahn nicht wirklich verlassen. Im Zug nach Osnabrück und dann auch noch in dem nach Hamburg wollte die Klimaanlage nicht so recht.
Recht erschöpft kam ich dann in Hamburg an. Das Ausschlafen "danach" tat sehr gut und auf Hitzeyoga bei 40 Grad habe ich dann doch mal lieber am Sonntag verzichtet....

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