Sonntag, 24. November 2013

Eibenskulptur statt wandern

Zur Zeit wandere ich sehr wenig und auch die morgendliche Arbeitsweg wird weniger zu Fuß zurück gelegt. Dafür mache ich mehr Fitnesstraining zu Hause am Morgen und ab und an mal wieder etwas Kunst.

Auch wenn das hier mein Sportblog ist. Kunst und Bewegung gehören bei mir ja zusammen. Daher mal ein Querverweis auf meine neuste Holzskulptur

Mehr Bilder im Kunstblog 


Traditionelle Adventswanderung in Hamburg am 7. Dezember 2013

Am 7 Dezember ist wieder eine Adventsstadtwanderung in Hamburg angesagt. Organisiert von den Wanderern vom Lande aus Lüdjensee.
Es handlelt sich um eine offizielle Volkswanderung mit Stempeln und so...
Wir vom Afterworkwalk in Hamburg machen da immer gerne mit.

Die 20 km (man kann auch kürzer) starten um 12 Uhr Mittags vor dem Restaurant Feuerstein.
die Tour führt übrigens auch über verschiedenste Weihnachtsmärkte...

Den Bericht vom Vorjahr gibt es hier

Und hier die Bilder vom Vorjahr

Hier geht es zur Ausschreibung der Veranstaltung


Sonntag, 17. November 2013

Feurezeangenbowle, Film draußen gucken statt laufen.

Man kann ja auch mal draußen sitzen im November und einen Film gucken...
Es muß ja nicht immer eine Nachtwanderung sein.

Hier gibt es einen kleine Bericht über die Aktion in Altona Nord

Mittwoch, 13. November 2013

Wandern durch das Hamburger Grün - Wem haben wir es zu verdanken?


Grünes Netz heute...doch wo kommt das her?
Bild BSU Hamburg
Wer  heute am Hamburger Elbufer entlang spazieren oder den beliebten Alsterwanderweg entlang laufen oder radelt weiß oft nicht wem wir dies tollen Freiraumqualitäten und Günflächen verdanken. Es ist durchaus ja nicht selbstverständlich, dass man an einem Fluss entlang durchgehend öffentlich spazieren gehen kann, gerade auch wenn in diesen guten Lage vornehme Villengrundstücke direkt an die beliebten Lagen angrenzen. Auch das die schönen oben am Elbufer gelegenen Parks öffentlich zugänglich sind ist keine Selbstverständlichkeit.

Die zwei Stadtplaner und Architekten denen wir das verdanken sind für den Altona, also dem heutigen Hamburger Westen
Gustav Oelsner (Klick zu Wikipedia)

und für "den Rest" von Hamburg und auch über das damalige Hamburg der zwanziger Jahre hinaus Fritz Schumacher.(Klick zu Wikipedia)

Als in den zwanziger Jahren des 19 Jahrhunderts Hamburg und Altona noch zwei getrennte Städte waren entwickelten beide Planer sehr weitsichtige Vorstellungen zur Architektur, zum Städtebau aber eben auch zur Grünplanung der Großstadt. Mit großer Hartnäckigkeit und Durchsetzungsfähigkeit konnten übergeordnete städtebauliche und landschaftsplanerische Ziele umgesetzt werden wie man sich das heute kaum noch vorstellen kann.

Gustav Olsner können wir vor allem für diese "grüne" Ideen danken:
Die Elbparks und der Elbwanderweg (hierzu aus der Seite der Gustav Oelsner Gesellschaft zitiert) :

Oelsner erkannte im Laufe seiner Arbeit als Stadtbaurat von Altona, dass seine Gedanken zur kompletten Auflösung der Großstadt nicht zu verwirklichen waren und die Auflockerung der bestehenden Strukturen mit Grünbereichen und Freiflächen der einzig wahre Kompromiss war. Die in den Elbvororten vornehmlich in privatem Besitz liegenden Elbparks wollte er erhalten, der Großstadtbevölkerung zugänglich machen und die drohende Parzellierung zugunsten weiterer Villengebiete unbedingt verhindern. 

...

Alle Elbparks, bis auf den Goßler-Park, wurden zu Oelsners Zeiten durch eine neu geschaffene Uferpromenade - den heutigen Elbwanderweg - mit einander verbunden. Die dazu notwendigen Grundstücksankäufe und Enteignungen verschiedener privater Grundstücke zwischen Övelgönne und Teufelsbrück sowie Nienstedten und Blankenese konnten aufgrund der weitsichtigen Politik Oelsners und Max Brauers verwirklicht werden.


Auch der Altonaer Volkspark beruht auf einer Idee Oelsners den er mit dem Gartenbaudirektor Tutenberg umsetzte. Informationen darüber findet man hier

Dann gab es noch die Idee für "Grüngürtel" die auch heute noch erkennbar und erlebbar sind. Was man darunter versteht lässt sich hier nachlesen.

Parallel zu diesen Planungen in Altona entwickelte Fritz Schumacher die seinen berühmtes "Schema der natürlichen Entwicklung des Organismus Hamburg" bekannt auch als Fächerplan. Es beruht auf farnartigen Entwicklungsachsen auf denen sich der Verkehr und die Siedlungsachsen konzentrieren sollten. Aber die Zwischenräume sollten eben auch frei bleiben! Die Grünflächen sollten der Trennung und der Auflockerung der besiedelten Bereiche dienen.
Auch vor dem Großhamburggesetz dachte Schumacher schon an eine gemeinsame Entwicklung Hamburgs und dachte dabei auch nach Süden (Harburg gehörte auch noch nicht zu Hamburg!) und nach Westen (Altona war jahrhundertelang eine eigene benachbarte Stadt gewesen!) Auch den Hamburger Stadtpark und die Alsterkanalsierung verdanken wir Fritz Schumacher.

Vor dem zweiten Weltkrieg wurden also ganz wesentliche Entscheidungen für die Grün und Erholungflächen getroffen die sehr sehr weitsichtig waren und von denen die "grüne Stadt" Hamburg bis heute profitiert.

Hier ein paar links zum Thema
Gustav Oelsner Gesellschaft
Ein kleiner Artikel über Oelsner in Altona Info
Architekenportrait Oelsner
Wikipedia über Oelsner

Fritz Schumacher Gesellschaft
Schumacher Architektenportrait
Schumacher Wikipedia

Grünplanung in Hamburg heute
Informationen über das "Grüne Netz Hamburg" heute




Sonntag, 10. November 2013

Afterworkwalk als "Aussteigertour"

Eine Wanderungung für "Aussteiger"
Da jetzt im Winter immer mal wieder die Frage kommt ob man beim AWW auch vorher aussteigen kann hat Jürgen jetzt mal eine Aussteigertour in der Hamburger Innenstadt angeboten wo es vielfältige Ausstiegsmöglichkeiten gab.
Start war an der Hafencityunisversität um 16 Uhr


Der erste Ausstieg erfolge schon nach ca. 1 km an den Deichtorhallen, dafür stieg dann eine Wanderin ein.

Durch recht urbane Gegenden im Hafen und Innenstadt ging die Tour




Gegen 5 Uhr wurde es ja schon dunkel und ich nutzte die Gelegenheit um am Dammtor auszusteigen und zu Frau und Hasen zu fahren und zu laufen um auf dann den Rest der Truppe für eine Teepause zu erwarten.




Um kurz nach 18 Uhr trafen die Anderen dann ein. (Einer war zwischenzeitlich noch ausgestiegen) und es gab eine nette Pause. Auch mal was neues beim AWW.
Eisern zogen die anderen der Gruppe dann weiter zurück bis in die Hafencity während ich das Wochenende zu Hause einleutete.


Hier noch der Rest der Bilder

Und hier die Streckenführung


Mittwoch, 6. November 2013

Von Hamburg nach Lübeck und Travemünde..."Heiko" oder auch: "Tante Elfriede" ist zu Fuß gegangen

Hier mal ein schöner Bericht über eine Wanderung von der Haustür in Hamburg aus an die Ostsee.
Untewegs war der "Schlussläufer" Heiko

Liest sich schön und nette Bilder


Wandererschatten zwischen Hamburg und Lübeck