Dienstag, 31. Dezember 2013

Frohes neues Jahr und eine neue Homepage

Ich wünschen allen meinen Strongwalkerlesern ein gutes neues Jahr

2014

Zum Jahreswechsel ist meine neue Homepage über meine Kunst fertig geworden.

Schaut doch mal rein


www.schmitzartiges.de

Samstag, 7. Dezember 2013

St. Pauli Adventswanderung mit Wanderstalker, Christkindern, Waldviertlerschuhen und vielem mehr...

Weihnachten kommt näher und da kommt auch immer die traditionelle St.Pauli Adventswanderung. Da ist die Afterworktruppe um Jürgen Brennert ja immer gern mal mit dabei. Jürgen, sein Mädels und dann noch ein neuer Unbekannter stiller Mitwander mit Locken....
Was der nun wollte? Stand da so bei uns rum und ging später einfach mal mit.
ein Unbekannter unter uns...
Wir gingen dann kurz vor 12 uns anmelden. Jürgen berichtete, dass sich schon bestimmt über 100 Wanderer auf den Weg gemacht hatten obwohl ja eingentlich um 12 erst Start war. Aber es geht ja schließlich über viele Weihnachsmärkte...das dauert (Auch wennn man nur 6 oder 12 km wandert)

est mal anmelden

Vanessa freut sich schon auf den Start
Ab ging die Tour durch Schanzenviertel und durch durch Ottensen. Der anonyme Wandererer folgte uns unauffällig.
der Anonyme (nennen wir Ihn A.) folgt noch.
In Ottensen trafen wir dann sogar einen Schneemann. Unsere Ladys waren begeistert:

Toll noch ein cooooler Mann!
Wir fragten den anonymen Mitwanderer (er sagte er käme gerade aus Japan wo er ein paar hundert km gewandert wäre,...) ob er mal ein Bild machen könnte. Konnte er. Prima:
Gruppenbild mit Schneemann.
Dann ging es an die Elbe

anne Elbe
über die Reeperbahn

Landungsbrücken...

Auch in der Speicherstadt folgt uns A. der anonyme Wanderer noch. Etwas unheimlich aber irgendwie auch harmlos und machmal sagt er auch was und erzählt von 18 kg schweren Rucksäck durch die Berge Japans tragen und so.... wäre gar nicht so schwer uns so....Taifune hätte es auch gegeben....also so was...

Wanderer A. folgt unauffällig. Vanessa macht Faxen...
jetzt ging es Richtung Innenstadt. Passanten wundertern sich das wir bei der "Selbstkontrolle" Stempelkärtchen stempeln. Ich erzählte was von: " Wir haben die Selbstbeherrschung, wir halten unser Gewicht, wir haben die Kontolle, und so.." Dabei hatten wir noch keinen Glühwein gehabt!
Selbstkontrolle ist wichtig
Nun ging es zum Rathaus und dann mitten in Gewühl
vor dem Rathaus

an der Europapassage
 Und dann kamen  auch noch das Christkind, Engel, Weihnachstsmänner und Renntiere....und viele viele Leute...




Für eine kleine Stärkung ging es in den GEA Laden (wo es die Waldviertlerschuhe gibt)  in der Innenstadt wo wir Wasser fassen und Wasser lassen konnten und dann zügig um die Binnenalster, Jungfernstieg (hier dieses Mal kein Glühwein, Brigitte war ja auch nicht dabei) in Richtung Ziel. So langsam wurde das Wetter jetzt feuchter.
Vasnessa und Jürgen

Glückliche Wanderinnen
Endlich war das Ziel erreicht und wir bekamen die heiß begehrten Stempel




Es war wieder eine tolle Tour. Die Gruppe verabschiedete sich zum größten Teil in Richtung U- Bahn und nur A. folgt mir in Richtung Schanze. Wenn er schon 20 km mitläuft können wir ja auch mal einen Glühwein trinken dachte ich mir. An der S Bahn Sternschanze fanden wir dann einen schönen kleinen Weihnachsmarkt mit heißem Wein und vielen schönen jungen Frauen wo es uns gut gefiel. Nach dem ersten Glühwein schnell eine grobe Bauernwurst dann ein zweiter Glühwein und dann trennte ich mich von A. und lief im Joggingschritt im Lodenmantel leicht angeheitert noch 2 km nach Hause. Dort kam ich gerade zu Cafe und Kuchen pünktlich nach Hause. Dann ein Nickerchen auf der Couch...Hach war das ein schöner Samstag!

Alle Bilder der Tour gibt es hier:

Sonntag, 24. November 2013

Eibenskulptur statt wandern

Zur Zeit wandere ich sehr wenig und auch die morgendliche Arbeitsweg wird weniger zu Fuß zurück gelegt. Dafür mache ich mehr Fitnesstraining zu Hause am Morgen und ab und an mal wieder etwas Kunst.

Auch wenn das hier mein Sportblog ist. Kunst und Bewegung gehören bei mir ja zusammen. Daher mal ein Querverweis auf meine neuste Holzskulptur

Mehr Bilder im Kunstblog 


Traditionelle Adventswanderung in Hamburg am 7. Dezember 2013

Am 7 Dezember ist wieder eine Adventsstadtwanderung in Hamburg angesagt. Organisiert von den Wanderern vom Lande aus Lüdjensee.
Es handlelt sich um eine offizielle Volkswanderung mit Stempeln und so...
Wir vom Afterworkwalk in Hamburg machen da immer gerne mit.

Die 20 km (man kann auch kürzer) starten um 12 Uhr Mittags vor dem Restaurant Feuerstein.
die Tour führt übrigens auch über verschiedenste Weihnachtsmärkte...

Den Bericht vom Vorjahr gibt es hier

Und hier die Bilder vom Vorjahr

Hier geht es zur Ausschreibung der Veranstaltung


Sonntag, 17. November 2013

Feurezeangenbowle, Film draußen gucken statt laufen.

Man kann ja auch mal draußen sitzen im November und einen Film gucken...
Es muß ja nicht immer eine Nachtwanderung sein.

Hier gibt es einen kleine Bericht über die Aktion in Altona Nord

Mittwoch, 13. November 2013

Wandern durch das Hamburger Grün - Wem haben wir es zu verdanken?


Grünes Netz heute...doch wo kommt das her?
Bild BSU Hamburg
Wer  heute am Hamburger Elbufer entlang spazieren oder den beliebten Alsterwanderweg entlang laufen oder radelt weiß oft nicht wem wir dies tollen Freiraumqualitäten und Günflächen verdanken. Es ist durchaus ja nicht selbstverständlich, dass man an einem Fluss entlang durchgehend öffentlich spazieren gehen kann, gerade auch wenn in diesen guten Lage vornehme Villengrundstücke direkt an die beliebten Lagen angrenzen. Auch das die schönen oben am Elbufer gelegenen Parks öffentlich zugänglich sind ist keine Selbstverständlichkeit.

Die zwei Stadtplaner und Architekten denen wir das verdanken sind für den Altona, also dem heutigen Hamburger Westen
Gustav Oelsner (Klick zu Wikipedia)

und für "den Rest" von Hamburg und auch über das damalige Hamburg der zwanziger Jahre hinaus Fritz Schumacher.(Klick zu Wikipedia)

Als in den zwanziger Jahren des 19 Jahrhunderts Hamburg und Altona noch zwei getrennte Städte waren entwickelten beide Planer sehr weitsichtige Vorstellungen zur Architektur, zum Städtebau aber eben auch zur Grünplanung der Großstadt. Mit großer Hartnäckigkeit und Durchsetzungsfähigkeit konnten übergeordnete städtebauliche und landschaftsplanerische Ziele umgesetzt werden wie man sich das heute kaum noch vorstellen kann.

Gustav Olsner können wir vor allem für diese "grüne" Ideen danken:
Die Elbparks und der Elbwanderweg (hierzu aus der Seite der Gustav Oelsner Gesellschaft zitiert) :

Oelsner erkannte im Laufe seiner Arbeit als Stadtbaurat von Altona, dass seine Gedanken zur kompletten Auflösung der Großstadt nicht zu verwirklichen waren und die Auflockerung der bestehenden Strukturen mit Grünbereichen und Freiflächen der einzig wahre Kompromiss war. Die in den Elbvororten vornehmlich in privatem Besitz liegenden Elbparks wollte er erhalten, der Großstadtbevölkerung zugänglich machen und die drohende Parzellierung zugunsten weiterer Villengebiete unbedingt verhindern. 

...

Alle Elbparks, bis auf den Goßler-Park, wurden zu Oelsners Zeiten durch eine neu geschaffene Uferpromenade - den heutigen Elbwanderweg - mit einander verbunden. Die dazu notwendigen Grundstücksankäufe und Enteignungen verschiedener privater Grundstücke zwischen Övelgönne und Teufelsbrück sowie Nienstedten und Blankenese konnten aufgrund der weitsichtigen Politik Oelsners und Max Brauers verwirklicht werden.


Auch der Altonaer Volkspark beruht auf einer Idee Oelsners den er mit dem Gartenbaudirektor Tutenberg umsetzte. Informationen darüber findet man hier

Dann gab es noch die Idee für "Grüngürtel" die auch heute noch erkennbar und erlebbar sind. Was man darunter versteht lässt sich hier nachlesen.

Parallel zu diesen Planungen in Altona entwickelte Fritz Schumacher die seinen berühmtes "Schema der natürlichen Entwicklung des Organismus Hamburg" bekannt auch als Fächerplan. Es beruht auf farnartigen Entwicklungsachsen auf denen sich der Verkehr und die Siedlungsachsen konzentrieren sollten. Aber die Zwischenräume sollten eben auch frei bleiben! Die Grünflächen sollten der Trennung und der Auflockerung der besiedelten Bereiche dienen.
Auch vor dem Großhamburggesetz dachte Schumacher schon an eine gemeinsame Entwicklung Hamburgs und dachte dabei auch nach Süden (Harburg gehörte auch noch nicht zu Hamburg!) und nach Westen (Altona war jahrhundertelang eine eigene benachbarte Stadt gewesen!) Auch den Hamburger Stadtpark und die Alsterkanalsierung verdanken wir Fritz Schumacher.

Vor dem zweiten Weltkrieg wurden also ganz wesentliche Entscheidungen für die Grün und Erholungflächen getroffen die sehr sehr weitsichtig waren und von denen die "grüne Stadt" Hamburg bis heute profitiert.

Hier ein paar links zum Thema
Gustav Oelsner Gesellschaft
Ein kleiner Artikel über Oelsner in Altona Info
Architekenportrait Oelsner
Wikipedia über Oelsner

Fritz Schumacher Gesellschaft
Schumacher Architektenportrait
Schumacher Wikipedia

Grünplanung in Hamburg heute
Informationen über das "Grüne Netz Hamburg" heute




Sonntag, 10. November 2013

Afterworkwalk als "Aussteigertour"

Eine Wanderungung für "Aussteiger"
Da jetzt im Winter immer mal wieder die Frage kommt ob man beim AWW auch vorher aussteigen kann hat Jürgen jetzt mal eine Aussteigertour in der Hamburger Innenstadt angeboten wo es vielfältige Ausstiegsmöglichkeiten gab.
Start war an der Hafencityunisversität um 16 Uhr


Der erste Ausstieg erfolge schon nach ca. 1 km an den Deichtorhallen, dafür stieg dann eine Wanderin ein.

Durch recht urbane Gegenden im Hafen und Innenstadt ging die Tour




Gegen 5 Uhr wurde es ja schon dunkel und ich nutzte die Gelegenheit um am Dammtor auszusteigen und zu Frau und Hasen zu fahren und zu laufen um auf dann den Rest der Truppe für eine Teepause zu erwarten.




Um kurz nach 18 Uhr trafen die Anderen dann ein. (Einer war zwischenzeitlich noch ausgestiegen) und es gab eine nette Pause. Auch mal was neues beim AWW.
Eisern zogen die anderen der Gruppe dann weiter zurück bis in die Hafencity während ich das Wochenende zu Hause einleutete.


Hier noch der Rest der Bilder

Und hier die Streckenführung


Mittwoch, 6. November 2013

Von Hamburg nach Lübeck und Travemünde..."Heiko" oder auch: "Tante Elfriede" ist zu Fuß gegangen

Hier mal ein schöner Bericht über eine Wanderung von der Haustür in Hamburg aus an die Ostsee.
Untewegs war der "Schlussläufer" Heiko

Liest sich schön und nette Bilder


Wandererschatten zwischen Hamburg und Lübeck

Dienstag, 22. Oktober 2013

Laufen zu den Quellen....



Als "Nichtläufer" gibt es mich auf dem Cover einer "Nicht(Papier)buches"

Ein Wanderer auf dem Laufbuch (nach mehr als 140km Wanderung am Stück :-)
 


Nun gut ein "E-Book" halt.

Aber immerhin.

 Es heißt "Laufen zu den Quellen" und auf dem Bild laufe ich nicht sondern sitze und esse und bin auch nicht zur Quelle sondern zur Mündung der Ruhr unterwegs. Allerding auch nicht bei einem Spaziergang sondern bei der Tortour de Ruhr.

Und das Buch ist sehr interessant. Viele Geschichten von Laufverrückten Leuten die teilweise enorme Strecken laufend zurück legen.

Manche der Geschichten kann ich schon aus dem Internet bevor sie in diese E-Book Form kamen. Es sind alles Geschichten von besonderen Läufen die auch etwas mit der Persönlichkeit und der Haltung der Menschen zu tun haben. Es geht also in so fern auch um die Quellen zu denen man will um Sinn oder Sinnlosigkeit einen "Zeitsprungmarathon" in der Nacht zu laufen oder den Grand Canyon an einem Tag zu durchlaufen zu wollen obwohl man gar nicht sportlich ist (als man das sich als Ziel setzte)

Kurzbeschreibung (aus Amazon)

In diesen Laufgeschichten leisten gewöhnliche Menschen Außergewöhnliches. Was sie antreibt, das macht das Wesen dieses Buches aus. Es berührt neben dem sichtbaren „Ich“ der Erzähler auch die sechs Siebtel des Eisbergs darunter. Und damit Themen wie Liebe, Sucht, Vertrauen, Selbstwert oder Freundschaft.
Viele dieser Hingucker hat das Magazin Runner’s World – leicht gekürzt – publiziert. Die Leserkommentare dazu zeigen, dass etwas dran ist am „Mythos“ Laufen. Vielleicht kann man ihn nicht erklären. Aber man kann ihn erleben. Zum Beispiel so, wie wir das hier erzählen und bebildern.
Vielen Dank an die laufenden, schreibenden und engagierten Kollegen, die durch Mut, Kreativität, Texte und Fotos dieses Buch möglich gemacht haben: Steve Auch, Heimo Hecker, Tobias Lagemann, Fredrik Schmidt, Heidi Schmitt und Nadine Wolff.



Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2324 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 130 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00G2ALHB8



Tenchnische Probleme mit den Bilder:

 24.10.13
Ich selber habe auf dem Google Nexus 7 und Kindle APP eine Problem mit der Darstellung der Bilder. Die sind mir zu gering aufgelöst und zu klein. Amazon hat versucht das etwas zu ändern, es aber trotz einem freundlich bemühlten Kundendienst bisher nicht hinbekommen.

Update:25.10

Amzon hat die Auflösung wohl jetzt noch einmal überarbeitet. Die Darstellung der Bilder soll jetzt besser sein.

Hier kann man das E Book für knapp 10 Euro bekommen:


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Wer wir sind und was wir wollen...

... ein Digital Native erklärt seine Generation

Buchbesprechung...





Ja das macht er der Philipp Riederle, ein "Jungspund" Typ FDP Jugend, jung dynamisch, unternehmerisch und immer mit dem I Phone in der Hand.

Erst mal gehen das alle Reflexe auf Abwehr, dieses Bürschchen, noch ganz grün hinter den Ohren will mir mit jetzt 50 Jahren die Welt, na ja die junge Generation erklären?

Und doch, ja das kann er. Und auch als jemand der dem Internetzeitalter gegenüber aufgeschlossen ist, als jemand der sich in Foren herumtreibt und der einige Blogs führt, konnte ich dennoch einiges über die "Jugend von heute" lernen.

Einige Erkenntnisse:
Die "jungen Leute" gucken nicht mehr TV wie ich. Tatort und Tagesschau zu festen Zeiten gucken ist völlig oldshool.
Musik, Literatur, Filme gucken? Heute liest man das was man in sozialen Netzwerken empfohlen kriegt und genau dann wann man Lust dazu hat.
Feste Arbeitszeiten, feste Arbeit ....das war gestern.


Nun also durchaus ein lesenswertes Buch für diejenigen die nicht mit PC und Internet groß geworden sind und die bis zum Altersheim aber doch noch etwas Zeit haben.

Titel:
Wer wir sind und was wir wollen
Ein Digital Native erklärt seine Generation
Knaur
12,99 Euro
ISBN 978-3-426-78611-6


Samstag, 28. September 2013

Regenbogen, Grillwurst und Bier...Ende einer Wanderwoche

5 Tage... jeweils 20km die Hamburger Afterwork Wanderwoche die Jürgen Brennert wieder organisiert hat.

Ich konnte aus verschiedensten Gründen nur am Freitag dabei sein. Ab Ohlsdorf ging es los. Leichter Nieselregen! Frechigkeit! Dabei war gutes Wetter angesagt.


Etwas lustlos starte ich mit den anderen Damen und Herren Mitwanderern und es wurde gleich ein zackiges Tempo vorgelegt. Deutlich schneller als 6 km/h und das auf dem Friedhof! Fast wären wir so in eine Wegeabsperrung gerannt.

Aber auf dem "Stillen Weg" war es dann gar nicht so still aber schön.
Für die Gartenstadt Hohnerkamp mit ihren architektonischen und Freiraumqualitäten hatten die Wanderer nicht so richtig die Muße. Es nieselte leicht und alle wussten: Am Ende gibt es ne Grillwurst und Bier.

Ein Zwischenhoch das uns sogar zu einem kleinen Stopp veranlasste war ein toller Regenbogen in Farmsen.


Danach wurde es dann auch langsam dunkel. Auch die Radler waren oft unbeleuchtet und dunkel, was an der Wandse manchmal etwas nervte. Aber die Unterhaltungen waren nett. Es wurden neue Pläne für das nächste Jahr geschmiedet und Nachwuchs von Leuten die Sport mit Spaß verbinden ist auch in Sicht. Alles gut also beim Afterworkwalk.




Der krönende Abschluss war aber der MEGAgrill zu Hause bei Elisabeth! Fleisch, Würste und viele leckere Sorten Bier. Doppelbock war auch dabei und das schmeckte auch gut... So kam ich ganz ungewohnt mal erst etwas später und dafür mit einem kleinen Affen nach Hause. Meine Frau nahm es mir nicht übel und wenn ich dann Nachts öfters mal raus muss weil das Bier auf die Blase drückt...ja dann bin ich das halt selbst in Schuld. Aber schön war es!

Dienstag, 17. September 2013

Wanderweg in Appelhoff

Rund um den Appelhoffweiher wurden in der letzten Zeit die öffentlichen Grünflächen umfangreich neu gestaltet. Es ist sogar ein kleiner Rundwanderweg geplant, der in Zukunft auch ausgeschildert werden soll. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall!

Dies ist die Strecke des neuen Wanderweges:


Montag, 9. September 2013

Mit Radiergummis in Bernau

Zum ersten Mal beim 24 Stunden Lauf in Bernau. Der Termin im September liegt für mich meistens in der Urlaubszeit, so dass ich bisher noch nie mit bei diesem Lauf dabei war. Die "Radiergummis"(Vorn laufen die Bleistifte, hinten die Radiergummis) von denen ich einige schon aus Forumszeiten bei Laufen-aktuell.de oder von anderen Laufveranstaltungen her kannte, treffen sich hier regelmäßig.


So ein Radiergummilager ist etwas feines! Bis hin zum Campingmobil, Liegen, Decken Feuerstelle und sogar ein Grill war alles schon aufgebaut, als ich am Samstag Mittag am Bahnhof in Bernau abgeholt wurde. Beate und Daniela holten mich am Bahnhof ab und Daniela hatte soger extra ihr Antiwalkingshirt für mich angzogen :-)


Radiergummis am Start

Nur zwei Stunden blieben zum Umziehen, rumgucken, sich einrichten und noch schnell was beim Chinesen essen (ein kleines Süppchen in Ehren...)

Dann ging es mit großem Trubel los. Jede  Menge Staffelläufer und 32 Sportler die die ganzen 24 Stunden allein laufen wollten.

Start der 24 Stunden
Das Wetter war super (vielleicht aber etwas zu warm). Ich hatte von Anfang an gut gekühlt mit nassen Tüchern und mit nassem Hut. Auf jeder 1,6km langen Runde trank ich auch immer etwas und meisten nahm ich auch was zu essen. Die Verpflegung war übrigens super!

immer gut kühlen..
Aber wie das bei solchen Veranstaltungen so ist, wo wirklich nur Helmut mit einem Bein und Prothese hinter mir war, wandert man dann doch ein wenig schneller als es eigentlich gut ist. Im Schnitt brauchte ich immer so 15 Minuten pro Runde, was einem Tempo von 6,5 km/h entsprach. Deutlich schneller als vernünftig, aber in der Begeisterung am Anfang des Laufes ohne Anstrengung fühlte es sich noch sooo leicht und gut an. 6 Stunden lang zog ich diesen Rhytmus (ohne Pausen) durch. Dann kam Wanderfreund Wolfgang Pagel zu Besuch und ich mache eine halbe Stunden Pause, sehr nett war.

Besuch von Wolfgang
Zwischendurch hieß es mal ich sei jetzt 26er...War mir ja auch im Prinzip egal, ich wusste wahrscheinlich würde ich am Ende dennoch im Mittelfeld landen (wo ich am Ende auch genau landete)  und um Platzierungen ging es mir auch nicht. Erstes Ziel war einfach zu 30en Mal 100 oder noch mehr km am Stück bwz in 24 Stunden zu absolvieren. Alles darüber definierte ich als "Kür" je nach Lust und Laune.

Die Laune hielt auch so bis in den Abend hinein doch ganz plötzlich so gegen Mitternacht bzw 55 km ging es plötzlich sehr zäh. Auf der Strecke war es ruhiger. Nur die unverdrossenen Staffelläufer und Läuferinnen flogen hin und wieder vorbei. Oft nett anzusehen, aber auch schnell wieder weg. Die Beine wollten aber einfach nicht mehr so schnell. Nicht so schnell die die Staffelläufer, das war ja klar, aber auch nicht so schnell wie vorher. Aus Rundenzeiten von 15 Minuten wurden Zeiten von ca. 20 Minuten also nur noch so 5 km/h Spaziergehtempo,aber mit Schmerzen in Beinen und Rücken. Ich zog das dann die nächsten Stunden noch weiter so durch, aber es wurde einfach nicht besser obwohl das Tempo jetzt (zwangsläufig) wieder ruhiger war.

Nachtlager

nach 12 Stunden
Jetzt kam das super Lager der Radiergummis ins Spiel. Es gab da ja diese schönen Liegestühle rund um den Feuerkorb und Decken gab es auch. Also hörte ich mal auf die "Restvernunft" und legte gegen halb vier am Morgen eine Ruhepause ein und ließ dabei auch ein leichtes Einschlafen zu. Auch mit zwei oder drei Stunden Schlaf würde ich die 100km ja noch sicher erreichen können. Daher stellte ich nichmals den Wecker bzw sagte nicht Bescheid man solle mich dann und dann wecken.

So gegen halb fünf wachte ich dann auch von selber auf (hätte ich die warme Daunenjacke vorher angezogen hätte ich wohl noch länger geschlafen...) und machte mich wieder an den Start. Ich fühlte mich deutlich besser. Erst mal eine Landjäger gegessen, dann einen Kaffe getrunken und wieder auf die Strecke.

Viel schneller als 20 Minuten waren die Runden jetzt nicht (ich achtete da aber auch gar nicht mehr drauf) aber es tat einfach nicht mehr so weh. Und als es hell wurde stieg die Stimmung wieder bei mir und bei den Zuschauern ebenfalls.





Beate, die mich zwischenzeitlich schon zwei drei Runden überholt hatte lag plötzlich deutlich vor mir, da sie ja die Nacht durchgekämpft hatte. Super Leistung die bei ihr am Ende mit dem zweiten Gesamtplatz der Frauen belohnt wurde.

Mit der Zeit erorberte ich mir die Herzen der Zuschauer mit allerlei Späßchen am Streckenrand oder auch mal einem Tänzchen im Zielbereich.


Fotos von Elke Weisener
Die Stimmung war prima. Kurz vor 11 war das Minimalziel 100km erreicht. Ich gönnte mir zu Belohnung eine halbe Stunde Pause und telefonierte mit meiner Frau. Die meinte ich solle den Lauf doch einfach genieße und mich nicht hetzen. Da hat sie ja mal recht dachte ich. Nur das Anlaufen viel schwer und die nächste Pause nach einer Stunde, brachte dann auch keine Erholung sondern nur wieder neue Schmerzen beim Anlaufen. Langsam merkte man doch das die Beine schon was getan hatten. Die 1 Stunde Schlaf war zwar gut wesen und erholsam, doch dieser Effekt ließ langsam nach. Nach einiger Zeit in Bewegung ließen die Schmerzen dann aber auch immer etwas nach so dass ich mir vornahm die letzten 2 Stunden, teilweise auch in Begleitung, durchzuziehen.

Am Ende war dann soger noch Luft für einen Endspurt. Vorletzte Runde 14,5 Minunten und letzte Runde im Kampfwalkerschritt in 13Min und  17 Sekunden (7,3 km/h). Die schnellste Runde der ganzen 24 Stunden von mir.

nach 24 Stunden

Beate wird zurück zum Ziel gebracht (Nach dem Lauf!)

Ehrung der Radiergummis
Dann Schlußfoto, abbauen, duschen, Siegerehrung (Erster Platz in der M 50 und 15er von 32 Einzelläufern)  und zur Bahn....

stolz mit Urkunde Foto Elke Weisener

Podestplatz M50 Foto: Elke Weisener

Die Bahnfahrt und der Weg nach Hause (Taxi von S-Bahn nach Hause 1 km ...) war nicht wirklich schön, der nächste Tag auch nicht so toll in den Beinen. Aber eine Massage beim Physiotherapeuten war dann auch gut. (heute finde ich aber viele Punkte wo man was merkt...)

Fazit des Laufes.
Eine gut organisierte nette Veranstaltung.
Gute Stimmung an der Strecke
Nette Sportler im Radiergummilager
Sehr schöne, aber auch anspruchsvolle Strecke

Homepage der Veranstaltung
Fotos von Elke
Fotos die Elke Weisener von mir gemacht hat
Alle Bilder von mir