Heute waren wir mal wieder auf dem grünen Ring unterwegs. Und zwar nicht auf der kuscheligen Jürgen-Naturstrecke sondern auf der Originalroute durch die vielen Hamburgern nicht persönlich bekannten Stadtteile: Jenfeld, Bramfeld und Steilshoop... Es ist Winter und nur die Harten kommen in dern Garten. Start war um 16 Uhr an der U-Bahn Station Legienstraße. Es sollte ein Test werden ob zum einen das Knie langsam mal wieder mitmacht und 20km durchhält und ob die neuen Vivobarefootschuhe auch auf 20km (bisher maximal 6km am Stück) mich gut begleiten würden. Um es vorwegzunehmen: Beides hat geklappt.
Mit 5 Mitwanderern, eine davon noch recht neu bei der Truppe ging es los. Das Tempo war von Anfang an wieder recht ambitioniert und lag schon deutlich über 6km/h. Bei der Restsonne machte es Spaß schnell zum schönen Öjendorfer See zu kommen, den wir dieses Mal an der Westseite entlangwandertern.
Dort verließ uns auch so langsam dann die Sonne und es ging rein nach Jenfeld. Wo zuletzt vor ein paar Jahren noch Waschbetonplatten die Gebäude an der Strecke noch recht trostlos aussehen ließen, waren jetzt viele Häuser schön saniert. Erstaunlich wie viel das in diesem Gebiet ausmacht!
Von den Anwohnern wurde unsere flotte Wandertruppe gerne mal bestaunt. Der erste Kommentar den ich von einem leicht alkoholisierten Mitbürger hörte war: "Ehhh ihr braucht doch nicht so zu rennen, die Läden sind doch noch auf...höö hööö hööööö". Etwas später hieß es dann. "Ey cool, wandern in Jenfeld, das habe ich auch noch nicht gesehen" (oder so ähnlich) gefolgt von dem Kommentar aus einer Gruppe halbstarker Jugendlicher mit Mitgrationshintergrund die etwas aus dem Dunklen heraus meinten von " Guck mal der Seniorentreff unterwegs..."

Wir folgten jetzt der schön renaturierten Rahlau durch ein Gewerbegebiet und kamen dann im weitern Verlauf des grünen Ring durch die Bebauung an der Trabrennbahn, die Allen recht gut gefiel. Weiter damm nach Bramfeld das wir südlich des Ortskerns an der Osterkirche streifen und dann nach Steilhoop wo wir entlang des Bramfelder Sees wandertern. Als wir am Ohlsdorfer Friedhof ankamen über den der grüne Ring geführt wird, waren die Friedhofspforten schon zu, so dass wir den Friedhof umgehen mussen. Hier war es gut auch die Stirnlampe mitgenommen zu haben. Nach 3 Stunden und 10 Minuten war dann das Ziel Ohlsdorff U-Bahn Station erreicht. Schnell noch das obligatorische Abschlussfoto, bei dem uns eine nette gutaussehende Dame trotz Kälte geduldig half, dann ging es ab nach Hause ins Warme.

Es war wieder eine schöne Strecke dich auch auf dunkelen Abschnitten bei dem schönen klarem Wetter gut zu laufen war. Der grüne Ring ist auch im Winter durchaus interessant zu wandern. Viele kennen den grünen Ring ja gar nicht. Ich kann nur empfehlen sich dort einmal auf den Weg zu machen.
Hier ist die Auswertung der Strecke für die Statistik
Hier sind alle Bilder zu finden.