Samstag, 31. März 2012

Ab durch den Hötigbaum! Afterworkwalk 30.03.12




Der norwegische Wetterdienst meldete seit Tagen es würde wohl windig und wolkig und es könnte vielleicht regnen, aber wohl ehr nicht, es könnte auch ganz schön sein... Gut dann macht Freund Jürgen halt einen spontanen Afterworkwalk. Start in Ahrensburg Ost um 15 Uhr. Ahrensburg OST....ja es gibt auch Ahrensburg WEST und den Bahnhof Ahrensburg.

Kurz nach 16 Uhr Anruf von Marie: Wo seid ihr ich bin an der Bahn? Ja wir sind hier...Äh ich steh hinten am Zug...- äh ZUG....Nun gut....ich komme.... So kam es dass wir erst um 16:10 vollzählig uns für das traditionelle Startfoto aufstellen konnten.

Startaufstellung
Gut gelaunt ging es dann ab in den Höltigbaum. Mal links mal rechts....immer Kreuz und quer. Eine sehr schöne Strecke hatte Jürgen wieder mal rausgesucht.

Immer dem Wanderleiter hinterher
Nicht überall für Inlineskating geeignet! Da wären wir allein nicht drauf gekommen!

ACHTUNG
Vanessa hatte Geburtstag, und so gab es ausnahmsweise eine kleine Rast mit sehr leckeren veganen Teilchen! Vielen Dank Vanessa. Auf den Bildern sieht man, es hat geschmeckt!


Pause!

Geburtstagskind Vanessa


 Dann ging es über die Bahn über eine imposante Brücke! Da musste dann ein Gruppebild gemacht werden.

Auf der Brücke
Es folgte dann eine kleine Geländeprüfung:

Durch den Matsch
und nach 20km erreichten wird dann alle gut gelaunt die Bahnstation Meiendorfer Weg und stellten uns auf zum Schlussbild.

Schlusbild Meinedorfer Weg
Da Vanessa und ich ja noch etwas trainieren wollten verlängerten wir den Afterworkwalk noch über die Berner Au und die Wandse auf 33km. Unterwegs wurde es in Berne dunkel, und man konnte tolle Fotoexperimente machen...




Und nach genau 6 Stunden erreichten wir dann Wansbek Markt. Mit meinen Vivobarefood Mid Schuhen hatte ich mir auf den letzten 15 km eine Druckstelle bzw eine beginnende Blase unter dem rechten Ballen gelaufen. Aber ansonsten war alles prima. Gut das wir die Stirnlampen eingepackt hatten, denn der Weg ist ja nicht wirklich beleuchtet. Aber so hat alles prima geklappt und der etwas längere Afterworkwalk ging nett zu Ende.

Zielankunft mit Vanessa

Donnerstag, 29. März 2012

Trainingsdiagramm...

Das Trainingsdiagram aus der Laufsportliga gefällt mir in diesem Jahr ganz gut. Es geht aufwärts...recht kontinuierlich...



...nach einem Jahr Liegestütze habe ich gerade die 10.000 überschritten. Da klopf ich mir doch selber gerade mal kurz auf die Schulter...

Mittwoch, 28. März 2012

Dem Leben auf den Fersen von Kurt Peipe

 "Ich weiß, dass mein Leben nicht mehr lange dauert. Und ich kann jedem in dieser Situation nur raten: Mache, was dir Erfüllung bringt, selbst wenn es noch so verrückt ist." 

Fritz Peipe

Ein fazinierendes Buch!
Von einem der sich aufmachte eine lange, sehr lange Wanderung zu machen.
3350km mit zwei Rucksäcken und einem Zelt
Nicht einfach nur so sondern:
  • Mit Krebs (im Endstadium)
  • mit künstlichem Darmausgang
  • mit ganz wenig Geld
  • mit ganz viel Willen
  • mit starker Persönlichkeit
  • Einer der als Wanderer startete (an der deutsch dänischen Grenze)
  • und als Pilger in Rom ankam. 
  • Lebensnah, einfühlsam einfach fazinierend. 
  • Ein Vorbild an Mensch
  • Jemand der Kranken Mut machen kann das zu tun was Sie immer schon tun wollten
  • Jemand der nicht Kranken vor Augen führt was wichtig ist im Leben
  • Wie glücklich mal sein kann und darf 
  • Wie gut doch die Menschen sein können wenn man sich auf den Weg macht
Ich mag gar nicht mehr so viel darüber schreiben. Wer interssiert sich besorge sich dieses Buch. Es ist auch schön anzufassen (Hardcover) und gut zu lesen. Wenn überhaupt noch etwas zu verbessern wäre dann fallen mir nur die Bilder ein, die von der Qualität wirklich besser sein könnten und ein Lesebändchen bei so einem Buch wäre auch schön. Aber das ist beides NI`CHT wichtig. Es geht wirklich hier um den Text.

Also Kurt Peipe (der dann leider auch kurz nach dieser Tour sich auf seine wirklich letzten Tour gemacht hat)
mit Michaela Seul

Titel: Dem Leben auf den Fersen
Zu fuß von Flensburg nach Rom -
Die Geschichte meiner Reise zu mir selbst.
Erschienen im Droemer Verlag
ISBN 978-3-426-27474-3
Erschienen 2008

Link zur Buchbeschreibung beim Verlag
Link zu Amazon mit Bewertugen der Leser
Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung über dieses Buch

Die Macht der Körpersprache im Verkauf

Ein Buch von Stefan Verra über: Die Macht der Körpersprache im Verkauf. Überzeugend und mitreißen kommunizieren. Tja, ich bin KEIN Verkäufer, aber natürlich ab und an Kunde.
Daher ist es wirklich lesenswert wie Verkäufer arbeiten. Was Körpersprache so alles ausmacht. Stefan Verra versteht was von seinem Fach der Körpersprache und das Gute ist: Er kann das auch sehr gut und verständlich erklären. Nach der Lektüre dieses Buches wird man etwas genauer seine Mitmenschen beobachten und auch selber sich selbst etwas beobachten. Was mache ich da gerade mit meinen Augen, meinen Händen, meinen Beinen..... Also meine Tip: Das Buch lohnt ....nicht nur für Verkäufer, auch für Käufer.....
Es gibt übrigens auch ein Kapitel über das Gehen....Themen:
  • Tempo, 
  • Aufsetzen der Fersen, 
  • Schrittgröße, 
  • Raumeinnehmend, 
  • Schwingen der Arme, 
  • Arme eng am Oberkörper
  • Rotation
  • Gehen Kompakt

und nein, es geht hier NICHT um einen Nordic Walking Kurs :-)

Homepage von Stefan Verra

und hier geht es zu seinem Buch
Bei einer Bestellung über diesen Link unterstützen Sie mein Blog. Für Sie kostet das nicht mehr.

Extremwanderer vorgestellt: Thorsten Hoyer


Bild: Hoyer

Alpencross Nonstop, in 50 Stunden 196 km über die Alpen.
Thorsten Hoyer hat es geschafft. Herzlichen Glückwunsch!
Hier sein Bericht

Thorsten hat schon einige Weitwanderstrecken am Stück abgelaufen. Dabei wurden dann auch noch Spenden gesammelt. Strongwalker meint: Noch so ein Verrückter. Weiter so! :-)

Homepage von Thorsten

Dienstag, 20. März 2012

Nach den Perlen...kommt der Hamburger Hunderter

Nur noch wenige Plätze für den Hamburger Hunderter

Es liegen jetzt bereits 10 Meldungen für den Hamburger Hunderter vor. Ich habe die Teilnehmerzahl zunächst auf 10 Wanderer für die Gesamtstrecke begrenzt. Nun wird eine Warteliste eingerichtet. Da wir voraussichtlich zwei mal privat verpflegt werden kann die Gruppe nicht zu groß werden.
Am Tag, oder bis zur Mitternachtsrast (ohne Einkehr) wird eine größere Anzahl teilnehmen können.


Hamburger Hunderter


Dienstag, 13. März 2012

Hamburger Perlenwanderung

Akutell:
Die Perlenwanderung ist rum. Alles sehr schön gelaufen. Bilder gibt es schon, Bericht kommt noch...

1. Hamburger Perlenwanderung 2012-03-18

Die Vorbereitungen für die Hamburger Perlenwanderung laufen auf Hochtouren.

Hier die aktuellen Bilder

Hier ein paar Eindrücke:




Samstag, 10. März 2012

Italienische Kartoffelsaltatwanderung von Farmsen nach Süden..

Wo sollte die Tour nur starten?

Erst einmal galt es eine Rätsel rund um "italienischen Kartoffelsalat" zu lösen. Den gabe es dann nicht zu essen aber wer es rausbekam wusste: Wir müssen nach Farmsen. Und dies sollte die Strecke sein:



 Für mich war das Rätsel etwas zu schwer, denn ich kriegte zwar noch so eben die Buchstaben raus...aber das die dnn noch in eine andere Reihenfolge gebracht werden sollten... Nun gut der Hauptweck der Veranstaltung ist ja auch Wandern und nicht Rätselraten und Wanderleiter Jürgen verriet den Teilnehmern vorher auch die Lösung (die Andere aber durchaus rausbekommen hatten)

Da ich aufgrund einer Folgeveranstaltung rechtzeitig zu Hause sein wollte startete ich dieses Mal früher direkt von der Arbeit aus in Wandbek und lief die ersten 7 km zu Fuß nach Farmsen zum Start, wobei ich gleich ein paar Ortsbesichtigungen mit der Tour verbinden konnte. Die Orignalstrecke sieht übrigen so aus.

Die von mir gewanderter Strecke sah dann dann so aus:

Gerade so rechtzeitig kam ich in Farmsen an. Von der Wandergruppe keine Spur. Nicht auf der Südoseite, nicht auf der Südwestseite, nicht auf dem Bahnsteig. Komisch, es waren doch so viele gemeldet und auf die Truppe ist doch normalerweise Verlass. Um 5 nach 5 kam ich auf die glorreiche Idee das Handy, dass ich ausnahmsweise heute mal mithatte anzumachen. Genau als ich das Ding anhatte klingelte es und der Wanderleiter war dran. Wo ich denn stecken würde? Na hier an der Bahn... Wir sind da wo die Busse sind...aha.... hier sind auch Busse... ich sehe euch nicht.... wir sind vor dem Eingang.... auf der Südseite? ....Äh...Süden.... Nun gut... GPS uns Norden und Süden und soweiter... Der ganze Trupp stand auf der Norseite des Bahnsteigs und nach etwas hin und Her fanden wir dann auch zusammen...

Zusammentreffen mit dem Wanderleiter in Farmsen

Mit zackigem Schritt wie immer ging es los. Erst einmal die gleiche Strecke die ich gerade gekommen war entlang der schönen Berner Au.

An der Ecke Kupferdamm, Sonnenweg gab es dann einen ersten Stadplanerischen Kulturbeitrag zur sogenannten "Pferdewiese" die gerade mit einem Bebauungsplan überplant wird.
Hier könnten bald Häuser stehen...
Weiter ging es über verschlungene Wege in das Gebiet "Hohenhorst" in dem zur Zeit auch der Grünzug aufgewertet wird und wo gerade ein Communtycenter (so eine Art Bürgerhaus) eingeweiht wurde. Es nennt sich "Haus am See". Die Dachaufbauten überzeugten noch nicht so ganz, und die Farbigkeit der Fenster war mir auch neu, aber insgesammt ein schönes Projekt!

Haus am See in Hohenhorst
 Bemerkenswert auch zwei sehr schöne Bronzeplastiken aus der Nachkriegszeit. Einmal ein Panter und dann noch ein Pferdebändiger. Beide im Grünzug von Hohenhorst zu finden.

Panter und sehr zügige Wanderer...
Pferdebändiger
Auch bemerkenswert war ein Einfamilienhaus mit viel kreativer Gestaltung des Besitzers...

Hier soll kein Hundekot die Ordnung stören!
Weiter nach Süden wurde es jetzt immer ländlicher bzw schrammt man dabei sozusagen am Rand der Stadt Hamburg entlang. Teilweise wird dieser Rand durch Lauben und Kleingärten geprägt, dann aber auch durch mehrgeschossigen Sozialwohnungsbau. Auf jeden Fall eine interessante Nahtstelle zwischen Stadt und Umland die Viele sicher nicht kennen. Es ging dann westlich des Ojendorfer Friedhofs entlang wo auch ein interessantes Cafe zu bewundern war das wir aber nicht von innen begutachtet haben.

Bestimmt gibt es hier prima Butterkuchen...

In Billstedt verabschiedete ich mich dann vom Rest der Truppe um mit Bus und Bahn wieder nach Hause zu kommen.

noch ein paar km für den Rest der Truppe
Mein GPS zeigte auch mir dann schon die 20km die so ein Afterworkwalk nun einmal so hat und so wurde der erste Belastungstest nach dem F... the Kaisermarathon erfolgreich beendet auch wenn die Beine noch immer etwas schwerer als sonst waren.

Alle Bilder der Tour:
Afterworkwalk 9.03 Farmsen_Billstedt

Montag, 5. März 2012

F... den Kaiser!


"Fuck denKaiser" 
Ein Bergmarathon der Endorphinjunkies in Dortmund.

Die Kurzversion in 20 Bildern:

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Die Fakten und sonstigen Bilder:

Die Bilder:
Fuck the Kaiser Marathon

Die Strecke bei GPSies:



Ein Marathon bei dem es einfach nur hoch und wieder runter geht, hoch und wieder runter....Immer wieder rauf zu einem Kaiserdenkmal in Dortmund. Natürlich mit einer unwegsamen Strecke damit es nicht zu leicht wird und ohne gerade Stücke um mal ganz normal zu laufen. So was muss man doch mal gemacht haben dachte ich mir. Viel gelaufen war ich noch nicht in diesem Jahr aber ja schon 300km gewandert. Nachdem mir heute die Beine doch sehr weh taten schaute ich mal bei der Laufsportliga nach wie viele Km ich denn eigentlich im Jahr 2012 schon gelaufen war. Viel war es nicht, das war mir klar. Aber das es nur 13,5 km verteilt auf 4(!) Trainingseinheiten waren, das erklärt dann doch das die Beinchen jetzt was merken. Die Erkenntnis Nr. 1 also: Ordentliches Bergmarathontraining wäre sicher kein Fehler, Erkenntnis Nr. 2 Man kann so ein Ding auch ohne Laufen zu Ende bringen, tut halt nur am Ende etwas mehr weh als nötig...

Aber wie ging es los? Nach Übernachtung bei Mattin dem Veranstalter ging es mit nüchternem Magen und einem Cafe im Bauch zu einem feuchtnassem Wanderparkplatz an der Ruhr.
Blick vom Auto aus zum Denkmal

Auf dem Parkplatz ein munteres Treiben anderer verrückter Läufertypen.
manche mit ganz breiten Schultern (übrigens der Letzte im Ziel :-)
liebe nette Bekannte wie Walter der Ehrenjunkie
Mitstreiterin Vanessa aus Hamburg
Das schönste Läuferpäärchen aus Dortmund
Organisator Mattin

So ist das mit der Rundenzählung..
Es gab also noch eine kleine Einweisung und dann ging es los

Los geht`s
und hoch...
bis zum Kaiser...
runtergucken...
und wieder runterlaufen
unten ankommen
Ja, und das dann einfach noch 19 Mal. Das klappt am Anfang ganz prima auch wenn es schon etwas anstrengt. Bei Runde 8 dachte ich...oh jetzt wird es aber doch anstrengender. Bei Runde 15 war es dann deutlich anstrengender und danach war dann wirklich mehr wandern als Laufen angsagt auch wenn es runter ging. Nicht nur die Beine wurden weicher und schmerzten sondern auch der ganze Oberkörper. Durch die sehr unebene Strecke mit vielen Stufen und Steinen musste man gerade am Ende sehr aufpassen nicht böse umzuknicken oder zu fallen. Aber ich war vorsichtig und zog das Ganze brav durch. Am Ende waren es bei mir 8:12 Minuten bis ich meine letzte Runde beenden konnte.

Zielfoto
Danach ein bischen im Nieselregen rumsitzen, den Rest mit abbauen, Privattaxi nach Dortmund zum Bahnhof und ab zurück nach Hamburg. Eine schön verrückte Aktion. Gut organisiert, nette Stimmung. Ich könnte noch viel mehr darüber schreiben, aber dieses Mal sollen mehr die Bilder sprechen....

Hier noch mal der Link zu den Bildern:
Hier den Link zu den Endorphinjunkies. Dort findet man unter Veranstaltungen Ergebnisse und Bilder zum Fuck the Kaisermarathon
Hier noch ein klasse Film 23 min! über den Lauf