Freitag, 28. Oktober 2011

10. Afterworkwalk - special Edition und Jubellauf

Die Bilder

Afterworkwalk Nr. 10 Der Jubellauf



Happy Birthday to you
Happy Birthday to you
Happy Birthday lieber Afterworkwalk
Happy Birthday to yoouuuuuuu

Der Afterworkwalk in Hamburg ist 10 geworden! Nein, noch nicht 10 Jahre, aber doch jetzt schon 10 Mal fand diese Veranstaltung statt. Und das ist Hamburg, und eigentlich in Norddeuschland, ach was in ganz Deuschland (oder kennt jemand etwas ähnliches, bitte melden!) schon etwas besonderes.

Im Januar 2011 kündigte mein Wanderfreund Jürgen Brennert in seinem Hikingblog eine ganz neue Idee an: einen Hamburger Afterworkwalk. Seine Idee: Am Freitag Nachmittag, wo Andere eine Afterworkparty machen oder ganz schnell ins Wochenende flüchten sich in Hamburg an einer Schnellbahnstation treffen und bevor man nach Hause geht erst noch mal zügig 20km durch Hamburg wandern oder walken, wie immer man gehen mit 6-6,5 km/h auch nennen mag. Vorher bereitet Wanderleiter Jürgen die Strecke vor. Das heißt bei Ihm: Auf der Karte entwerfen, als GPS Route planen, das Ganze auch noch vorwandern, dabei möglichst viel durch Grünzüge führen, das ganze ins Netz stellen.

Man trifft sich dann um 17 Uhr nach der Arbeit (im Winter jetzt auch eine Stunde früher) und los gehts. Ein einfaches Konzept, eine tolle Idee, und Kosten? Keine!

Was als Idee mit ungewisser Projektdauer begann entwickelte sich bald zu einer tollen Gruppe mit einigen Stammitwanderern und meistens so ca. 8-10 Leuten. Ein fröhlicher Haufen mit verschiedensten Hintergründen. Teils routinierte Sportler, teils weniger trainierte aber hoch motivierte Mitwanderer. Mach einer entdeckte dabei auch neu Grenze und Leistungsfähigkeiten des eigenen Körpers. Was man vorher vielleicht mal als Tagestour geschafft hatte, ging ja doch einfach auch mal eben am Feierabend! Ich denke da ist eine wirklich tolle Sache entstanden. Vielen Dank Jürgen, dass du das ins Leben gerufen hast.

So jetzt ist die Vorrede zum Jubellauf etwas lang geworden, aber eine Jubellauf muss auch bejubelt werden, und da die Anderen dir heute Sochen, Würste und ähnlich schöne Dinge geschenkt haben und mir die Marmelade von Helga (kriegst du aber noch) zu schwer zum rumschleppen war erst einmal diese ultimative Lobhudelei (die aber von Herzen kommt!)

Wie war er nun der Marsch? Vier Minuten vor der Startzeit 16 Uhr ging es schon los, denn wir waren vollstängig. Der Lauf war dieses Mal nicht öffentlich und für Jedermann, sonder nur für die getreuen Mitwanderer gedacht. Es wurde also niemand mehr erwartet, so dass es nach dem obligatorischen Startfoto  an der U-Bahn Station Steinfurther Allee losgehen konnte.
Gleich geht er los der Jubellauf

Zunächst ging es nach Norden in den Öjendorfer Park und an den Öjendorfer See der wunderschön in der Abendsonne anzusehen war.
Am Öjendorfer See
Dann Schwenk nach Westen und immer entlang des Grünzugs parallel zur Autobahn. Wir passierten den Elfsaal, wo ich gleich über aktuelle städtebauliche Planungen berichten konnte und dann ging es nach Marienthal, wo auch gerade interessante Diskussionen mit den Anwohnern darüber stattfinden wie dicht man einen aufgegeben Sportplatz bebauuen kann. Da ich über solche Themen gern und leidenschaftlich rede und streite verging die Zeit hier wie im Flug. Nach dem Gehölz passierten wir dann meinen Arbeitesplatz am Wandsbeker Markt, den ich zwei Stunden vorher verlassen hatte. Einmal noch zum Büro winken (ob der Chef wohl noch da ist?) und ab ging es an die Wandse. Es folgte ein von mir schon des öfteren begangene Strecke entlang der Wandse bzw später des Eilbekkanals. Eine schöne Strecke die nur den Nachteil hat, dass man häuft Straßen queren muss und das auf der attraktiveren Gehseite der Wandse meist eben keine Fußgängerübeweg ist.

Abendstimmung an der Alster
 Bevor es ganz dunkel wurde erreichten wir dann die Alster und über die Wanderer und Joggerautobahn am östlichen Alsterufer ging es dann nach Winterhude, der Heimat von Jürgen.

Die Wanderer der Jubelwanderung hatte er zu einem Kartoffelsüppchen geladen. Wer weiß das Jürgen gerne kocht (er betreibt sogar ein Rezeptblog, da das sich dann doch etwas von meinem Strohwitwerblog unterscheidet) der freut sich schon vorher darauf. Die Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht!


Die Suppe war klasse. Nach zügigen 18 km schmeckte es einfach wunderbar und auch das selbstverständlich alkoholfreie Bier passte sehr gut dazu. So klang dann der zehnte Afterworkwalk würdig in Winterhude aus.

Jürgen, deine Mitwanderer danken dir und wünsche dir viel Erfolg bei der Planung weiterer Touren. Und wenn die Grünzüge abgefrühstückt sind, dann machen wir halt den grauen Ring Hamburg oder rennen im Kreis bis uns was Neues einfällt.

Schöner Abschluss der Jubelwanderung

Keine Kommentare: