Samstag, 28. August 2010

Marathonwanderung St. Pauli nach Lüdjensee


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Der Wanderverein von Lüdensee hatte wieder geladen zu einem Wandermarathon. Von St. Pauli nach Lüdjensee. Start also praktisch vor der Haustür. Die Strecke an Alster und Wandse schon vom Hamburger Hunderter bekannt und regenen sollte es auch noch.

Vanessa vom Hamburger Hunderter hatte sich nun aber schon angemeldet und ich wollte ja auch, also morgens raus zum Start und an die Reeperbahn. Kurz vor acht dann ein lustiges Bild. Zünftige Wandersleute in Knickerbockern gemeinsam mit den Flaneueren die noch nicht zu Hause gewesen waren.


Nach kurzer Einweisung ging es dann auch schon um kurz vor acht los. Von Vanessa nichts zu sehen dafür einige bekannte Gesichter. Nur blöd das die gleich mit Hochgeschwindigkeit starteten. Ich wollte gerne aufschließen und gab auch Gas. Wie die Auswertung hinterher zeigte auf den ersten Kilometern deutlich über 7km/h.



Neben dem Hofbräuhaus machte ich die Bekanntschaft mit Stefan aus Bamberg der sich gleich heimisch fühlte. Mit ihm sollte ich den Rest der Tour verbringen. Wir hielten uns so an 7-10er Stelle der Wandertruppe und am Anfang war das Wetter auch noch prima. Kurz vor dem Höltigbaum gingen dann aber kräftige Schauern runter. Hier war die Strecke trotzdem wieder sehr schön. An der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld vorbei ging es nach Siek. Von hier waren es nur noch 5 Kilometer....eigentlich. Leider verpassten wir eine Streckenteilung und liefen deutlcih zu weit nach Süden. Da es weiterhin Markierungen gab wurden wir erst recht spät stutzig. Wir waren nun auf der 30er Strecke und mussten so noch mal einen Umweg von ca. 2km laufen bis wir dann auch nach ca. 7 Stunden und 44 Km in Lüdjensee ankamen.


Dort gab es wieder traditionell Braten und Kuchen, Bier und Cafe. Mit dem stündlich nach Rahlstedt verkehrenden Bus ging es dann Richtung nach Hause. Die Füße taten ganz schön weh. Zum einen wohl die alten abgelaufenen Schuhe die ich aufgrund des schlechten Wetters angzogen hatten und die jetzt etwas drückten zum anderen wohl das etwas zu hohe Anfangstempo machte sich bemerkbar. Heute mal wieder gelernt bzw. Die Weisheit bestätigt: Lieber auf den eigenen Körper hören, nicht zu schnell am Anfang, den eigenen Rhythmus finden! Aber es war wieder eine schön ausgearbeitete Tour die hier für kleines Startgeld geboten wurde. Herzlichen Dank an die vielen helfenden Hände!

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