Mittwoch, 28. Januar 2009

Bossche 100 - Ein Bericht von Kurt

Mein Wanderkumpel Kurt hat wieder mal eine schöne harte Winterwanderung gemacht.
Schneller, länger und auf schwierigem Gelände.

Hier sein bebilderter Bericht. Prädikat: sehr lesenswert!

Sonntag, 25. Januar 2009

yours truly 25 km


Meine Strecke 25km yours truly 25km

Am heutigen Sonntag findet weltweit eine kuriose Veranstaltung statt. Jeder der möchte kann 25 oder 50 km wandern oder laufen und trägt das im Internet ein. Darüber freut sich dann der Seppo in Finnland der sich das Ganze ausgedacht hat.

Hier ist die Ausschreibung dazu.

Ich bin dann heute morgen erst mal zum Teil eins: Yours truly Brötcheholing los. 1 Stunde und 15 leichtes joggen.

Dann schön frühstücken und zu Fuß ging es zum Hafen zum Elbtunnelmarathon wo man heute unter der Elbe immer schön hin und her einen Marathon laufen konnte. Hier sind die Bilder davon.

Es folgte Teil 3 mit yours truly um die Alsterwalking

Um 9 Uhr war ich zum Brötchenholen und bis 16 Uhr 15 war ich am Ende unterwegs. Recht lang für 25km, aber es ging ja um nichts. Nett war es. Die Sonne schien und mit zwei leckeren Stück Himbeerkuchen ging es zurück nach Hause.

Montag, 19. Januar 2009

Polarnacht 2009 – schlittern ohne zu schlendern.

Nein, geschlendert wird nicht auf der Polarnacht in Berlin. Weil ich dieses böse Wort verwendet hatte, im Internet das nichts vergisst, habe ich bei der Polarnacht vom Wanderleiter Wolfgang höchstpersönlich die gelbe Karte gezeigt bekommen. Ich mache als mit diesem Bericht die angemessene Gegendarstellung. Wenn überhaupt dann wird geschlittert bei der Polarnacht und Alkohol soll eigentlich auch gar nicht getrunken werden dabei. Jawohl! Doch von Anfang an.

Dieses Mal sollte es in Potsdamm losgehen. Verabredet war ich mit den Herren Trampler (Kurt aus München) und dem Tiefsachsenwanderer (Oliver) aus der Lausitz zum „pickern“ vor dem Marsch. Pünktlich um 19:10 und 19:11 trafen die Beiden dann mit unterschiedlichen Zügen in Berlin ein. Frau Tellertaxe (Kathrin) war auch da. Ich hatte ihr eingeschärft sie solle sich vorstellen der Marsch würde um 19 Uhr beginnen damit sie es pünktlich schafft. Die Masche funktionierte also.

Erst mal noch ein paar schnelle Nudeln beim Asiafuzzy, die lange Tighthose unter die grüne Cordkniebundhose und dann ab zum Treff in der Schalterhalle. Das gleiche Panoptikum von seltsamen Typen gab sich ein Stelldichein. Wanderleiter Wolfgang gab wie gewohnt eine kurze Einweisung und wir stiefelten los.

Ganz wunderbar die Strecke entlang des Tegeler Sees. Was etwas irritierte war die weiße Schneedecke und die Eisschollen….Vorher hatten wir noch im Forum über Eis und Schnee und über Spikes gewitzelt. Spikes wären aber bei dieser Tour wirklich eine gute Idee gewesen. Ca. 90 % der Strecke war entweder mit Schnee, oder Eis oder aber mit beidem zu begehen. Das ging mal gut mal weniger gut, aber es war nie einfach nur leicht. Es sollte wohl kein ganz einfacher Hunderter werden.

So kurz vor 1 Uhr war nach 22 km die erste richtige Rast in der Raststätte Stolper Heide angesagt. Leicht verwundert schaute man uns an. Currywurst in der Mikrowelle heiß gemacht, das hatte ich auch noch nicht erlebt. Die Tagesgulaschsuppe war zwar nicht sehr heiß (Mikrowelle wohl etwas kurz getaktet) aber sie schmeckte gar nicht schlecht und es war auch richtig viel….leider kriegten die letzten der Gruppe dann keine Suppe mehr. Ich trank ein kleines Alsterwasser zur Suppe und füllte dann ein mitgebrachtes Redbull nach. Das verleiht ja bekanntlich Flügel und sollte mich über das Eis tragen. Das mit dem Tragen hat zwar nicht ganz geklappt, aber müde wurde ich bei dieser Tour nie. Einerseits musste man sich ja stets konzentrieren nicht auf dem Hosenboden zu landen andererseits hatte ich noch eine neue Getränk das ich ausprobieren wollte: Ein Mischung aus Ultrabufferpulver und Fertigcappuchino angemischt mit heißem Wasser in einer Thermoskanne. Das kam jedoch später zu Einsatz.

Erst mal ging es durch Hennigsdorf und den Berliner Forst bis wird dann irgendwann wieder am Eiskeller waren. Pünktlich um 4:20 erschien dort auch wie bestellt der Bernd mit alkoholfreiem Glühwein und mit Kaffee. Beides war vorzüglich. Die Temperaturmessung ergab Minus 2 Grad, gefühlt nach etwas Rumsitzen aber kälter. So wurde diese Pause dann auch nicht zu lang und alle freuten sich auf das beliebte Bäckerfrühstück.

Das Frühstück war dann auch die schönste Einkehr dieser Tour. Ein Riesencafe mit guter Auswahl und netter Bedienung. Leckere frisch belegte Brötchen, Nougartcroissants, süße Teilchen. Da konnte ich mich gar nicht entscheiden und nahm alles drei. Dazu zwei große Pott Cafe und der Morgen konnte starten. Nicht ohne mir vorher noch heißes Wasser für meine Spezialmischung abfüllen zu lassen.

Wir passierten kurz danach dann wieder den Startpunkt Bahnhof Spandau und gabelten dort noch ein paar Hardcorewanderer auf. Die anderen Wanderer dort hatten zwar die schöneren Hüte, wollten aber nicht ganz so weit marschieren.

Erst mal ging es westlich aus Spandau raus um dann wieder nach Osten zu schwenken und an die Havel zu kommen. Frau Tellertaxe hatte erst noch gute Laune, dann auf der Brücke Stimmungswechsel zu müde und keine Lust und ist noch soooo weit Laune. Kurt und ich versuchten vergeblich sie aufzuheitern. Das Wirtshaus Schildhorn war unser Mittagsziel.

Endlich bei der Mittagrast angekommen dauerte es schon recht lang mit den Getränken. Obwohl wir schnelle Gerichte auswählten (Vorzugsweise Suppe und Bauernfrühstück) dauerte es recht lang. Dafür war dann der Getränkeumsatz deutlich höher als vorgesehen und die Portionen etwas kleiner und dafür teuerer als nötig. Aber was soll’s. Ich machte noch nette Bekanntschaft mit einer jungen Frau mit zwei Hunden. Praktischerweise hatte ich ja auch Visitenkarten mit Name, Adresse, Blog, nächste Wanderungen dabei….also Melde dich J

Kurt verabschiedete sich nach der Rast um eine Sprinteinlage hinzulegen. Der Rest marschierte tapfer den sehr schönen aber jetzt bei dem Eis auch sehr anspruchsvollen Weg am Ostufer der Havel entlang. Dann wurde gequert zum Schlachensee. So langsam wurde es schon wieder Abend und die Strecke wurde immer glatter. Die Sonne hatte das Eis angetaut und jetzt zog es wieder an. Mit 80km in den Beinen nicht wirklich nett.

Es kam jetzt der Punkt wo Frau Tellertaxe sich verabschiedete. Zu groß war wohl die Verlockung auf das Bett und die Dusche zu Hause, und die öffentlichen Verkehrsmittel waren nicht fern. Der Rest der Truppe hatte allerdings auch die Nase von der Schlitterei langsam voll und auch dem Wanderleiter Wolfgang, der die Tour ja hervorragend vorbereitet hatte bekam nun bedenken das es mit Einbruch der Dunkelheit der Glätte und der Müdigkeit jetzt doch vielleicht etwas gefährlich wäre auf der ursprünglichen Strecke weiter zu wandern.

So kam es das wir jetzt relativ direkt anstatt in weiteren Schlenkern Kurs auf Spandau nahmen. Dabei nutzen wir teilweise Straßen die zwar stark befahren aber relativ gut in den Seitenstreifen zu begehen waren und einen bereiten relativ gut zu begehenden Weg durch den Wald in Richtung Norden.

Durch diese Streckenänderung die absolut den Witterungsverhältnissen angemessen war der Hunderter am Ende zwar etwas kürzer, aber durch die Schlitterei (selbstverständlich ohne jemals zu schlendern) dann doch vom Energieaufwand und der Leistung mindestens ein voller Hunderter. Somit konnten dann alle die in Spandau nach ca. 22 Stunden wieder ankamen mit gutem Gewissen die Urkunde für die 16 Berliner Polarnacht entgegen nehmen.

Wieder war es ein ganz besonderes Erlebnis. Trotz der Glätte ist niemand zu Schaden gekommen und der Wanderleiter hatte die Tour mit Augenmaß geplant und im richtigen Moment die Strecke den Witterungsverhältnissen angepasst. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank für die Organisation und durch Familie Pagel und auch ein Dank an Bernd der Mal wieder pünktlich mitten im Wald mit diesen wunderbaren Thermoskannen voller heißer Getränke auftauchte. Der erste Hunderter in diesem Jahr war ein tolles Erlebnis und ich hoffe dass noch einige schöne lange Kanten in 2009 folgen werden.

Alle Bilder von Kurt

Alle Bilder von mir (Akku war schnell alle)

Zum Bericht bei Runners Word im Forum von mir

Zum Bericht den Kurt über die Wanderung geschrieben hat

Sonntag, 18. Januar 2009

Bilder von der Polarnacht in Berlin.


Mein Lieblingsbild von Kurt von den Einbeinigen Polarwanderern


Streckenaufzeichnung der Polarnacht. Start und Ziel Bhf Spandau

Hier die ersten Bilder von der Polarnacht in Berlin.

Bei viel Eis und Schnee schlenderten und schlitterten wir 22 Stunden durch Berlin.

Weitere Bilder gibt es hier

und Bericht zu einem späteren Zeitpunkt...

Impression aus der Winternacht in Berlin

Samstag, 10. Januar 2009

Sportwanderunterforum bei Runnersworld

Bei Runnersword gibt es jetzt ein neues Sportwanderunterforum für die Freunde der langen Kanten. Hier geht es lang

Dort findet man auch einen schönen Kalender für Langstreckenwanderungen
Zum Kalender

Morgenlauf mit Kathrin

Von der polnischen Grenze zu Besuch ist gerade Kathrin. Ganz sportlich sind wir heute Morgen schon eine halbe Stunde gelaufen.
Das muss ich hier doch gleich mal festhalten.




unsere Laufstrecke, 5,5 km in 35 Minuten also 9,3km/h

Vor dem Start um 7:30

Auf dem Weg nach Hause mit Frühstücksbrötchen

Freitag, 9. Januar 2009

Wrightsocks Kundenservice und Test

Kürzlich erreichte mich eine Werbemail von Wrightsocks. Ich hatte mir vor ca. 2 Jahren mehrere dieser doppellagigen "Wundersocken" gekauft. Wie versprochen lief ich mir damit keine Blasen,und zwar selbst bei extremen Touren. Allerdings war ich dann doch nicht ganz zufrieden denn nach einiger Zeit hatten alle Socken vorne an den großen Zehen und eine auch unter der Sohle verschleißerscheinungen bis hin zu richtigen Löchern. Die Socken sind eben nicht so wie z.B die Falkesocken ergonomisch geformt. Daher steht der Bereich der Zehenspitze unter besonderer Belastung.


alte Stinkesocke

Ich habe daher auf die Werbemail mit einer Beschwerde geantwortet. Diese wurde freudlich erwiedert. Die Socken damals seien vom Material her wohl etwas dünne gewesen. Die neuen Runningsocken seinen mit einem festeren Material ausgestattet. Man würde mir ein Testpaar zukommen lassen.

Tatsächlich hat man mir dann heute ein paar Socken geschickt, die ich nun testen werde. Einen ersten Eindruck von alter und neuer Socke kann man auf den Bildern sehen.


neue Testsocke

Mittwoch, 7. Januar 2009

Winterwanderung in Lüdjensee bei Hamburg

Für Frau W vom Amt hier ein Kurzbericht und Bilder von einer kleinen Wanderung in Lütjensee, der alljährlichen 20km Winterwanderung.

Ohne Verabredung hätte man bei dem Wetter (brrr, nasskalt...).auch im Bett liegen bleiben können.

Aber erstens wollte das GPS Gerät spazieren geführt werden und zweitens war ich mit Walkinggirl Brigitte verabredet.

Also ab in den Trabi nach Lüdjensee. Inzwischen bekannte Gesichter aus den Vorjahren. Anmelden, erst mal nen Cafe, GPS auf null und los ging es.
Streckenweise war es etwas glatt. Die ganze Zeit war es etwas nasskalt, aber es gab hinterher leckere Suppe und guten Kuchen!

Ein paar Bilder mögen einen kleinen Eindruck der Tour vermitteln.

Donnerstag, 1. Januar 2009

GT-31 mein neues GPS Spielzeug


Der Weihnachtsmann hat mir auf Bestellung ein neues Spielzeug gebracht. Einen GPS Logger mit dem man auch etwas mehr machen kann als nur die Strecke aufzeichen. Durch eine Display ist es auch möglich zu navigieren und verschiedenste Informationen abzurufen.

zur Zeit arbeite ich mich intensiv ein das Gerät auch voll nutzten zu können.
Sehr hilfreich ist für mich dabei das Naviuserforum
Daraus zum Test des Gerätes hier ein link
Daraus der Test von Joern Weber hier mal zitiert:
hier ein Testbericht zum Display-Logger Genie BGT31 von Locosys.http://www.locosystech.com/product.php?zln=en&id=30Beim BGT31 kann man schon fast nicht mehr von einem GPS-Logger sprechen, sondern muss Ihn als Handheld klassifizieren. Denn das Gerät kann praktisch alles das, was man von einem Handheld erwartet. Es ist der Nachfolger des BGT11, in Europa auch unter dem OEM-Namen Amaryllo bekannt geworden. Die Zielgruppe dieses Gerätes sind speziell Speedsurfer und Keithsurfer, deren Communties sich auch an der Weiterentwicklung des Gerätes beteiligen. Ja, Locosys lässt sich von seiner Zielgruppe beraten, ist ja nicht Garmin. Siehe hierzu auch http://mtbest.net/setting-up-navi-GT31.htm.Jetzt zu den Details, da Gehäuse entspricht IPX7. USB-Anschluss und SD-Kartenschacht sind mit einer massiven Klappe mit Gummi-Dichtung gesichert. Trotzdem empfielt es sich auf dem Meer und am Strand eine seewasserfeste Hülle zu verwenden, um das gerät vor Salzwasser und Kratzer durch den Strandsand zu schützen.Die Tracks zeichnet der Logger entweder intern oder auf einer SD-Karte auf. Als SD-Karten autorisiert Locosys die SanDisk 2G, Transcend 1G, Kingstone 2G, PNY 2G, Apacer 2G 60X. Speicherkarten mit mehr als 2 GByte sind grundsätzlich nicht geeignet. Die Navigation mit Routen (20) und Wegpunkten (1000) funktioniert nach dem von Garmin bekannten Prinzip. Bei Annäherung an das Ziel meldet sich das Gerät per Summer.Weiterhin sind im Gerät Spezialfunktionen, Genie genannt, zur Erfassung der Geschwindigkeit per Dopplereffekt vorhanden. Diese werden von den Speedsurfern zu Wettkampfzwecke verwendet.Auslesen kann man die Daten des Loggers mit der mitgelieferten Software oder mit gpsbabel. Vom Hersteller wird eine angepasste Version von GPSBabel mitgeliefert. Die Codes zum Auslesen des Logger sind offengelegt worden.Als Chip-Satz wird ein SBAS-fähiger SiRFStar3 verwendet. Seine Parameter werden als sowohl grafisch als auch in Zahlen dargestellt. -3D wird als Parameter für die Qualität des Signales verwendet.Folgende Funktionseinheiten stehen zur Verfügung:Sat.-Signal-AnzeigeTripcomputerSpeedmesserNavigatorTracksRoutenWegpunktePositionSpeicherkarteLoggerAlarmgeberNavilinkEinstellungenKalenderIn der Beta-Version der Firmware ist schon ersichtlich, dass weitere Funktionen in Arbeit sind. Schade ist, dass durch die Orientierung auf den Wassersport, die Höhenanalyse ein wenig zu kurz kommt.Einstellen kann man bei dem teil alles was sinnvoll ist. Selbst solche Feinheiten wie User definiertes Kartengitter sind vorhanden. Für das Gerät sind optional ein Oberarmband und eine Fahrradhalterung erhältlich. Da im Gehäuseboden zwei Mutter eingelassen sind, sollte sich das Gerät auch auf andere Art und Weise einfach montieren lassen.Nachteilig bei dem Gerät ist, dass man zwar die Menüführung auf deutsch umstellen kann, aber keine deutsche Bedienungsanleitung beiliegt. So bleibt das Gerät erst einmal den Englischkundigen vorbehalten.Auch ein größeres Display wäre wünschenswert gewesen.
Fazit: Vom Leistungsvermögen her liegt das Gerät deutlich über den kartenlosen Garmin-Geräten und toppt auch den WSG1000 von Wintec bezüglich des zusätzlichen Funktions-Computers.
Ich werde hier im Blog über mein Fortschritte im Umgang mit dem Gerät auch berichten.