Samstag, 29. November 2008

Linolschnitt statt Wandern


Bis zur Polarnacht im Januar wird etwas weniger gewalkt und mehr Kunst gemacht. Meine Linolschnitte sind hier zu finden.

Weiterer Bericht und Bilder aus Borgsdorf

Mein Wanderkollege Kurt aus München hat auch einen schönen Bericht zur Wanderung geschrieben. Er ist hier nachzulesen auf seiner Hompage.

Seine Bilder sind hier zu finden

Sonntag, 23. November 2008

17. Borgsdorfer Nelke, Blumen im Schnee?


Die Vier vom EC Automat


2011
Update: Hier geht es zu aktuellen Ausschreibung und den Strecken von 2011 am 18-19 Feb 2011


Hier geht es zu allen Bilder bei Flickr.com

Ende November eine Wanderung im Norden von Berlin bei der es um das erwandern von Blütenblättern geht. Das hörte sich interessant an. Maximal können dabei 100km erwandert werden, was jedes Jahr auch eine kleine Gruppe unverzagter Wanderer dann auch tut.
Um 22 Uhr am Borgsdorfer Bahnhof geht es los. Durch kräftige Werbung im Forum von laufen-aktuell wollten sich Bugs Bunny (Bruno) aus der Schweiz, Trampler (Kurt) aus München und der Tiefsachsenwanderer (Oliver) aus der Lausitz einfinden. Sicherheitshalber hatte sich Kurt schon zwei Stunden vor dem Start in Borgsdorf eingefunden. Dort könnte man ja gemeinsam etwas „pickern“ also essen war die Idee von Kurt und Oli. Keine wirklich gute Idee, denn um 20 Uhr am Freitagabend gibt es in Borgsdorf…..nichts wo man einkehren könnte. Ca. eine Stunde vor dem Start kamen mit ich gemeinsam mit Bruno und Oliver dann mit der Bahn an und wir trafen auf den etwas verfrorenen Kurt. Meine Spürnase fand dann doch noch einen warmen Ort für die Zeit bis zum Start: Es gab das einen EC Automaten. Vor dem elektronischen Auge der Überwachungskamera zogen wir uns um, stärkten uns mit mitgebrachter Rucksackverpflegung und hatten Spaß. Lustig dabei auch der Geldbote der ohne sich etwas anmerken zu lassen die Geldkassette abholte während wir uns gerade vermummten.


Einweisung durch den Chef


Dei Wandertruppe von Laufen-aktuell.de


Wanderer im Morgenlicht



Kleine Stärkung zwischendrin

Gegen 22 Uhr ging es dann in kleiner Schar unverdrossener Wanderer, die ich aus vergangenen Touren schon fast alle kannte los. Wanderchef und Organisator Wolfgang führte uns höchstpersönlich durch die halbe Nacht in der es das erste 42km lange Blütenblatt zu erwandern galt. Mitten in der Nacht auf einem Waldparkplatz wurde er von Bernd abgelöst, der uns mit Kaffee, Tee und Kuchen erwarte. Kuchen auf dem Autodach, Thermoskannen auf der Straße bei Minusgraden. Eine schöne Pause die gut tat, nur ganz lange wollte man nicht rasten. Über viele km folgen wir in den Stunden vor dem Morgengrauen einer Gastrasse. Kurz nach 6 war die erste Runde geschafft und die Villa Grünler öffnete gerade extra für uns. Hier gab es heißen Kaffee, leckere Brötchen und später auch viele Kuchen. Die Pause tat uns allen sehr gut. Die Nach war praktisch rum und frisch gestärkt ging es auf m die nächste 18km Runde. Bruno verabschiedete sich bei der Wirtin mit: Also um 10 Uhr dann bitte drei Weizenbier. Frau Tellertaxe (Katrin) aus Berlin mache die laufen-aktuell Wandertruppe dann komplett und wir wanderten recht fröhlich schnatternd in den sonnigen Morgen. In der Nacht war es teilweise sternenklar gewesen, teilweise hatte es aber auch recht kräftig geschneit. Das angekündigte Wetterchaos war es aber nicht gewesen. Umso schöner jetzt der Sonnenaufgang über der verschneiten Landschaft.




Nach der ersten Runde verabschiedete sich Katrin dann gleich auch wieder. Ich gönnte mir ein leckeres Obsttörtchen, der Tiefsachsenwanderer kombinierte locker Weizenbier mit Kuchen. Die nächste Runde ging dann über die Mittagszeit, war 20km lang und nach ca. 12km sollte der legendäre weiße Schwan kommen. Dort trafen wir so um 13 Uhr zur Mittagsrast ein. Ein gutes Bauerfrühstück für 4 Euro und dazu noch zwei dunkele böhmische Bier gaben mir die erforderliche Kraft weiter zu machen. 8 km später in der Villa Grünler nächster Stopp mit Kaffe. Es sollten noch zwei Runden a zwei KM folgen. Der Tiefsachsenwanderer hatte sich schon im Schwan verabschiedet um schneller zu werden dass er abends noch in das tiefste Sachsen musste. Unser Schweizer Freund wurde im Gegensatz dazu etwas langsamer und verzichtete weise auf den Rest der kalten Reise. Es war klar, dass es wohl dunkel werden würde bis wir am Ziel sein.



Mit Kurt gemeinsam ging ich die nächste Runde an gegen deren Ende es schon finster wurde. Gut das ich meine Lampe noch mit mir führte! Vor der letzten Runde gab es noch lecker Crepes in der Villa Grünler und wir waren jetzt so langsam die letzten auf der Strecke. Prompt verliefen wir uns etwas im Wald, improvisierten etwas mit der Streckenführung aber achteten darauf (durch GPS Vermessung) das auf jeden Fall die verlangten 100km für den Leistungsnachweis und die Urkunde ehrlich zusammen kommen. Geschickt war der Kontrollstempel der letzten Runde versteckt. Bei der Suche danach im Dunkeln hielt ein Auto und fragte uns nach dem Weg zu einer Straße. Meine Antwort: Er ist aus München, ich bin aus Hamburg, aber wir haben eine Karte und suchen einen Stempel. Ihrer Straße könnte dort oder auch dort sein… Gegenseitig wünschten wir und viel Glück bei der weiteren Suche.

Die letzten km zogen sich wie Kaugummi. Die endlos lange Industriestraße entlang, über die Autobahn, die Bundesstraße an Planzekölle vorbei und dann Endspurt durch lauter Straßen mit Rosennamen. In der Villa waren dann nur noch die Pagels und die Cheffin. Wir bekamen unsere Urkunden und noch schöne Nelken als Geschenk. Es gab einen letzten Kaffee und einen Käsekuchen. Nach kurzer Umzugspause verabschiedeten wir uns von den lieben Pagels, die diese Wanderung organisiert hatten und fuhren mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof. Nach etwas abhängen in der Comfortlounge bei kostenlosen Getränken ging es für mich zum Zug nach Hamburg und für Kurt zum Zug nach München. Im Fazit eine gut organisierter „Insiderwanderung“ durch eine Gegend die Ihre Reize hat ohne jetzt die Tourismusmassen anzuziehen. Die Wanderung zeigt viele Ecken in die man sonst nie kommen würde. Häufig kann man hier im weitern Umfeld von Berlin noch interessante DDR Relikte finden dich sich einfach im Stadt und Ortbild halten konnten. Somit wieder eine neue Gegend mit bekannten netten Bekannten erwandert. Es war eine gelungene Veranstaltung.

Sonntag, 16. November 2008

Quickborn 2008 – Mein langer Spontilauf.

Bis zum Startmorgen hatte ich überlegt ob ich überhaupt mitmachen sollte. Das folgende Wochenende war ja schon für den letzten 100er in 2008 geplant, das Wetter war nicht gerade toll und eigentlich wollte ich auch an meinen Linolschnitten weitermachen.
Aber dann war ich am Morgen doch rechtzeitig auf, es regnete nicht und die Tradition wollte, dass ich wieder mal mit dem Trabi nach Quickborn reisen sollte.
Gesagt getan, nachgemeldet, 11 Euro bezahlt und gleich mal zwei Stück Kuchen für hinterher reserviert.
Gleich entdeckte ich noch Conni und Adam auf dem Forum von laufen-akuell.de und wir konnten noch etwas über alte Zeiten und neue Pläne quatschen.

Um 10 Uhr fiel dann der Startschuss und das Wetter zeigt sich wunderbar von der besten Seite. Die Sonne kam raus. Im hinteren drittel des Feldes eingereiht hatte ich mir heute vorgenommen mal so eine Mischung aus Walken und Laufen zu machen. Ich hatte in den letzten zwei Wochen ja immerhin ca. 3 Mal eine Stunde gelaufen …. Aber mehr war auch nicht mit Laufen in diesem Jahr außer einem 12 km Lauf bei der Kohlfahrt im Februar. Allerdings habe ich im Forum ja versprochen zum meinem 10.000en Beitrag für jeden Beitrag einmal 1 Meter zu laufen, also meinen ersten 10km Lauf zu machen, auf dessen Endzeit man dann für einen guten Zweck wetten kann. Bisher habe ich ja noch überhaupt keinen offiziellen gelaufenen Wettkampf, weder über 10km noch über einen Halbmarathon. Seit heute aber über 25 km!
Nach den ersten Metern im zügigen Walkingschritt, ging ich zunächst in einen Misch- Walk-Laufstil über, entschied mich dann aber weil alles so gut lief einfach mal mitzutraben und zu gucken was passiert. Mein Bekannter neben mir hatte eine tolle Uhr und sagt immer was von 5:30 oder 5:45 oder 6 min nach jedem Km. Also etwas schneller als ich auf 10km walken könnte und beim laufen konnte ich mich noch ganz gut unterhalten.

Ab ca. 8-10km begann ich zum ersten Mal das es jetzt etwas schwerer ging und das ich nun wohl etwas langsamer würde. Die 10km Marke passierte ich nach ca. 1 Stunde.

Es lief und lief, war zwar etwas anstrengend, aber eigentlich ging es noch ganz gut. Erstaunlich lange konnte ich noch weiter so im hinteren Feld mittraben.

Ab km 20 nach ca. 2:03h wurden die Beine jedoch plötzlich schwerer und schwerer und langsam fingen immer mehr Leute an mich zu überholen. Eigentlich hatte ich das am Ende vorgehabt…. Aber es war so, dass ich nicht gehen musste. Die Beine wurden einfach nur etwas schwerer und ich musste immer mehr beißen. Bei ca. 23 km überholte mich der Fori Bieker mit Freundin. Sie hatten sich das Ganze wohl etwas besser eingeteilt, ich hatte ja noch nie so eine lange Strecke gelaufen. Ich ließ sie ziehen und lieferte mir mit einer jungen Frau in Schwarz noch einen Endspurt auf dem letzten km. Ich nahm mir einfach vor das ich vor Ihr in Ziel wollte. Auf den letzten 300 Metern konnte ich sogar noch etwas beschleunigen. Ich bin schon sehr gespannt auf das Foto von kurz vorm Ziel. Locker sah das bestimmt nicht mehr aus. Nach 2:32 erreichte ich das Ziel. Gewalkt hatte ich im letzten Jahr für die gleiche Strecke 2:54 gebraucht.

Die Donauwelle war dann so mächtig, dass ich noch die Hälfte mit nach Hause nahm. Was ich kurz nach dem Lauf schon erahnte zeichnet sich nun ab. Das wird ein sehr heftiger Muskelkater. Aber wer sehenden Auges törichtes tut muss dafür büssen.

So habe ich jetzt dann auch meinen ersten richtigen Lauf heute gemacht. Gleichzeitig mit der längsten Strecke die ich je gelaufen bin und der besten Zeit die ich je für 25km benötigt habe.

Montag, 10. November 2008

Aktuelle Sportmeldungen

Seit einer Woche bin ich jetzt nach über längerer Pause wieder bei "Physiosport Hansa" angemeldet nachdem ich gemerkt habe das die Beine zwar recht fit sind wenn es um das Wandern geht, Obenrum aber nicht viel läuft. Also wird jetzt unter fachkundiger Anleitung von Trainer Andreas etwas der Oberkörper trainiert. Über das Studio schreiben die Betreiber selbst:
Warum nennen wir uns PhysioSport HanSa?
Ziel unseres Gesundheitszentrums ist die effektive Kombination von Physiotherapie und Sport. Das sollte sich auch in unserem Namen wiederfinden. Der Begriff HanSa beinhaltet die Anfangsbuchstaben unsere Nachnamen, also Hannemann & Salja. In Verbindung mit unserem Standort in Hamburg erschien uns das passend.
Was beinhaltet der Begriff PhysioSport ? In dem Begriff steckt vor allem Fachkompetenz, d.h. Sie werden bei uns ausschließlich von erfahrenen Physiotherapeuten betreut.PhysioSport ist gezieltes Training zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit besonders von Muskelkraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination.

Ab und zu mal Laufen
Ansonsten habe ich an den letzen beiden Sonntagen statt Walkerei die Sonntagsbrötchenholerei mit einer ca. 6-7 km langen Laufrunde geholt. Das bringt mich mehr zum schwitzen und ist auch mal eine Abwechselung für die Beine. Die tun hinterher immer noch zwei Tage etwas weh, aber das wird sich schon geben. Ich weiß ja das ich am Anfang nicht zu schnell rennen darf und das tue ich auch nicht. Zu meinem 10.000en Beitrag bei Laufen-aktuell.de habe ich aber gewettet bei einem 10km Lauf mitzumachen und das will ich mich ja nicht ganz blamieren.

Sonntag, 9. November 2008

Zur Abwechselung mal wieder Kunst...


Der November ist da, es ist nass und ungemütlich draußen. Zeit mal wieder etwas Kunst zu machen.

Was ich gerade ausprobiere ist Linoschnitt. Gestern die Ausrüstung besorgt und heute sind 5 Bilder fertig. Alles nach Vorlagen die ich aus Aktbildern aus dem Internet durchgezeichnet habe.

Hier sind die Ergebnisse zu sehen.