Mittwoch, 3. Oktober 2007

Hase beim 2. Hamburger Walkingday

Walkingday in Hamburg.

Alle Bilder gibt es hier zu sehen

Da durfte ich ja wieder nicht fehlen. Allerdings wollte ich nicht die Preispolitik mitmachen 5 Euofür 5km, 10 Euro für 10km und 15 für 15km. Für 5km wollte ich nicht antreten, zumal die Zielgruppe schon eher die Walkinganfänger und Einsteiger zu sein schie.

So war es denn auch. Ca. 90% Frauen im mittleren Alter, größtenteils mit Stöcken bewaffnet. Aber mein Walkingkumpel Horst, mit dem ich schon einige Veranstaltungen bestritten hatte war auch da.
Walkingkumpel Horst
Er bat mich ob ich ihm nicht etwas "den Hasen machen" könnte. Er wollte 15km walken, die Zeit pro 5 km Runde war auf unter 35 min geplant. Ok, ich bot an dann mal auf der ersten Runde mitzukommen, meine Frau würde so lange in der Sonne auf der Bank warten und ich konnte mich austoben. Am Anfang zog noch eine Dame mit uns, atmete jedoch schon recht bald relativ schwer. Als Horst bei Km 3 kritisch auf die Uhr schaute meinte er trocken das wir noch über 7min/km längen und das wir ja jetzt mal etwas anziehen könnten, zum einlaufen sein das ja ganz nett gewesen. Also zogen wir etwas an. Auf der Strecke waren einige kleine Hügel integriert an denen ich dann für Horst die pace machte.
In der Zweite Runde setzte ich dann mit meiner besseren Hälfte aus und beobachtete die restlichen WalkerInnen. Irgendwann wurde dann Horst aber wieder von dem launigen Moderator angekündigt. Spontan zog ich schnell mein Fleece aus, schmiss den Rucksack ab und zog noch mal die letzte Runde mit. Auf dem Weg überholten wir dann noch einen großen Teil der Nordic Walker. Diese waren zwar ein paar Minuten nach uns gestartet (wie sich das gehört) aber waren noch auf der zweiten Runde.
Horst auf Überholkurs
Auch wenn das Tempo ja deutlich langsamer als bei uns war haben sich viele auch richtig angestrengt, teilweise liebevoll von Ihren Gatten mit riesigen 1 Literflaschen Wasser am Weg betreut. Dies was wirklich Walking wie es die Verbände immer predigen. Als sanfter Einstieg in den Sport bzw. als eine Bewegungsart die besser ist als gar nichts zu tun und weniger anstrengend als Laufen. Den Teilnehmern machte das Event Spaß, der launige Kommentator kam gut im Publikum an. Insgesamt waren nur relativ wenige Teilnehmer dar, einige der sonst immer recht ambitionierten Walkergeschwader fehlten. So kamen sich Horst und ich etwas wie die Porsche auf Käfertreffen vor, aber nett war es trotzdem. Vor allem das Wetter zeigte sich von der besten Seite.
Eine nette Veranstaltung also auch wenn es mich inzwischen mehr zu den deutlich längeren Strecken hinzieht wo das dann nicht mehr walken heißt sondern wandern und wo so mancher Wanderer schneller ist beim Marathon als der durchschnittliche Walker beim Walkingday
mit Horst im Ziel

interessante Dehnübungen danach

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