Sonntag, 15. November 2009

Auf und ab in Oldesloe - Marathon mal etwas anders...

Alle Bilder gibt es hier

Ein Bergmarathon, ein "Auf und Ab Marathon" in Bad Oldesloe in Norddeutschland. Mit einer echten Serpentine! 24 Runden durch eine Neubaugebiet! Auch nicht so lang wie ein Marathon sonst so sondern 44,4 km die um 9 Uhr 9 gestartet werden.

Die Ausschreibung hier
Da musste ich einfach hin, auch wenn ich seit dem Kulturrun praktisch jetzt fast zwei Monate nicht eine länger Trainingseinheit gemacht hatte. Also auch mal ein Versuch der der lautete: Wie fühlt sich denn ein Marathon ohne viel Vorbereitung an?

Sogar ein shuttle zum Bahnhof wurde angeboten. Ich wurde nett begrüßt und an den Start gebracht. Dort hatten sich die üblichen Verdächtigen für solche kleinen netten Marathons versammelt. Viele vom 100 Marathon Club von denen einige schon am Samstag wohl einen Marathon gelaufen hatten.  Man sammelte sich vor einem Carport wo schon lecker aufgetischt wurde für den Lauf.



5 Minuten vor dem Start gab es einen hervorragenden heißen leckeren Apfelkuchen und ich war nicht der Einzige der da gern schon mal ein Stück genommen hat. Ganz entspannte Atmosphäre also.


9 Uhr 9 und alle traben locker los. Nach ca. 800 Metern bei der Serpentine bin ich schon hinten und dann sind sie schon auf der ersten Runde bald alle weg. Aber es ist ja ein kleiner Rundkurs und so sieht man sich immer wieder. Es wird nett gegrüßt und ab und an werden Sprüche geklopft. Alles läuft so locker vor sich hin und ich walke so meinen Stiefel. Verpflegung ist super, es gibt Tee, Cola, Iso Obst, alles was man so braucht.


Zur Halbzeit rechne ich meine Endzeit so auf ca. 15 Uhr hoch also ca. 6 Stunden. die sollten es am Ende auch werden. Nach 4 Stunden begann sich das Feld auszudünnen. Immer mehr Läufer standen dann im Zielbereich rum, löffelten Suppe, futterten Würstchen und Kuchen und tranken Bier. Und ich musste immer noch 5 Runden...

Am Ende war ich dann ganz allein auf der Strecke. Nein stimmt nicht, die netten Herren mit der Schubkarre fuhren rum und bauten die Schilder wie "ganz oben" oder "ganz unten" ab.  Die Beine wurden auf den letzten Runden etwas schwerer, aber eigentlich ging es doch realtiv gut.


Im Ziel dann zwei Würstchen, ein Erdinger ohne Alk, ein Stück Kuchen und ab mit meiner Mitfahrgelegenheit Richtung Volksdorf. Der anstrengendste Teil dieses Marathon begann dann beim Aussteigen aus dem Auto in Volksdorf. Wie nach einem Hunderter taten plötzlich dann doch die Beine sehr weh und ich musste einen recht erbärmlichen Eindruck in der Bahn gemacht haben. Noch 1 km von der S-Bahn im Regen nach Hause, dann dort die Treppen hoch, nein das machte dann wirklich nicht mehr so viel Spaß.

Die heiße Dusche und das kurze Schläfchen danach waren dann prima, aber die Muskeln sind am Abend heute dann doch noch recht beleidigt. Training wäre das wohl doch keine schlechte Idee gewesen, aber es ging eigentlich besser als erwartet. Und jetzt darf ich ihn offiziell auf der Urkund bestätigt führen diesen Titel:


"geprüfte Oldesloer Gämse"


Montag, 2. November 2009

Ein Bergmarathon in Bad Oldesloe

Den ganzen Oktober lang habe ich keine langen Märsche gemacht, aber so zum Saisonabschluss vor dem Winterspeck reizt mich der Bergmarathon im Norden dann doch. Immer schön durch ein Neubaugebiet im Kreis herum. Das hört sich doch lustig an.

Hier ist die Ausschreibung.

Samstag, 17. Oktober 2009

Kunstatelier in Altona

Neben dem Sport beschäftige ich mich ja auch ganz gerne mit Kunst. Es gibt da auch eine eigene Homepage.
Vor kurzem hatte ich das Glück direkt in der Nähe meiner Wohnung jetzt einen eigenen Atelierplatz zu finden den ich jetzt bezogen habe.
Es gibt sogar ein eigenes Schaufenster und die erste Arbeit ist heute fertig geworden.
Jetzt wird neben der Walkerei auch ab und an hier etwas aus dem Atelier zu sehen sein. Aber das Hauptthema ist und bleibt hier der Sport.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Trailmagazin

Hier mal ein kurzer Werbeblock für ein interessantes Heft über Traillaufen. Kostet nichts, kann man online anschauen und findet sich hier

Montag, 14. September 2009

Hausfrauenwalking in Oberhausen

„Dat sieht ja aus Hausfrauenwalking“
hörte ich als Kommentar nach ca. 23 Stunden und weit mehr als 100 km in den Beinen. Ja, so sah es wohl aus, Martin der „Ultrawanderer“ unter den Ultraläufern und Spaßläufern. Auch in der Zeitung wurde mein Bild ehr zu Illustrierung der lustigen Spaßläufer genutzt.

Aber lustig war es ja auch dieser Kultur-run den Ultraläufer Yogi zusammen mit dem Hostel in Veritas für die Aktion Schachtzeichen veranstaltet hatte.

Wie ich es mir vorgestellt hatte so wurde es: Viele nette Leute, entspannte Atmosphäre, eine Strecke die  man als Normaltourist nicht unbedingt gleich als etwas Besonderes besuchen würde. Die Strecke war eine Begegnungsstrecke durch eine Industriebrache, nein richtiger weise müsste man sagen durch eine umgenutzte Industriebrache wo sich neben dem besagten Hostel auch eine Altersheim, und ein Getränkemarkt befinden und wo in der alten Zechenhalle riesige Gastanks gelagert werden.

Die Ultras wurden von Anfang bis Ende von Oberultra Yogi wunderbar versorgt. Selbst an den bestellten Frikadellen fehlte es nicht. Super Versorgung, eine schöne Nachtwanderung, nette Aktionen wie ein Bierathlon.
Über lange Strecken wanderte ich gemeinsam mit Manfred der eigentlich ein Läufer und Tria-man auf dem Weg zum Ironman ist. Er wollte nur mal sehen wie es ist so lang zu wandern und hatte am Ende dann noch 2 Runden mehr als ich auf der Uhr. 132 km für eine erste Ultrawanderung ist eine tolle bemerkenswerte Leistung.
 Ganz toll war auch meine Kinderbleitung erst von einem Jungen, Lukas, der 20km gelaufen ist und dann von Leonie die zu meiner persönlichen Betreuerin wurde und mir noch warme Laugenbretzeln an die Strecke brachte.

Zum Frühstück gab es nach gewissen Verzögerungen des Caterings dann sogar noch die versprochenen Rühreier. Wunderbar. Viele Ultras hatten sich in der Nacht mal ein paar Stunden hingelegt. Aber wer schläft macht keine KM und so kam es das ich am Ende mit 128km, also drei Marathons hintereinander ganz schön weite vorne lag. Aber hier ging es wirklich nicht um ernsthaften Wettkampf. Wer hier Ultra lief wusste was er konnte und wollte und musste nicht sich oder anderen viel beweisen. Das machte ja gerade auch die schöne entspannte Atmosphäre aus.

Einen Dank möchte ich noch einmal neben den Organisatoren ganz besonders an die vielen fleißigen Helfer richten, die keinen einfachen Job hatten insbesondere in der nasskalten Nacht stundenlang auf einem Streckenposten auszuharren. Dickes Lob!

Am Ende war es ein schöner Tag!

Am Anstrengendsten war für mich übrigens die Rückfahrt im Zug. Die Müdigkeit und Schmerzen an vielen Stellen kamen erst nach dem Marsch als etwas Ruhe in den Körper einkehrte. Aber jetzt nach einem Tag mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit geht es schon wieder besser.

zurück aus dem Ruhrgebiet...

... tun mir heute noch alle Knochen weh. Aber schön war es und hat Spaß gemacht. 128 km also 3 Marathons hintereinander sind es geworden. Ich werde noch über die Veranstaltung schreibe.

Hier erst mal zwei Zeitungsartikel
Runden für den guten Zweck
NRZ Bericht mit Bild von mir

 Hier jetzt schon mal die Bilder!
Hier ein Bericht vom Lauflöwen Stefan aus Hagen

Sonntag, 6. September 2009

Kulturrunsponsor

Juhu, es hat sich bereits ein Sponsor für den Kultur-run am nächsten Wochenende gefunden.
und zwar passend zu meinem anderen Hobby Holzskulpturen die Holzhandlung Carl Osman aus Oberhausen. Vielen Dank dafür und Ende des Werbeblocks...

Bzw..... nein, es wäre natürlich noch schön wenn sich noch mehr Sponsoren finden würden die jeden km von mir mit einer kleinen Summe (aus 10ct pro KM ist doch schon was...) unterstützen würden. Es geht schließlich um eine schöne Kunst und Kulturaktion für das Ruhrgebiet. Große schön Ballons sollen dort die Zechenstandorte markieren. Schachtzeichen nennt sich das. Also wer noch spenden möchte bitte direkt an den Veranstalter und an mich melden.